Die Sieben Woken jagen den Feind (Quelle: VHS Türkheim)

Die meisten aus der Generation 60 Plus haben spätestens in der Schule Regeln gelernt, die für ein gedeihliches Miteinander in einer Gemeinschaft unabdingbar sind: Alle haben die gleichen Rechte und die gleiche Würde. Jeder darf seine Meinung äußern, auch wenn sie uns nicht gefällt. Wir müssen dann die besseren Argumente haben, um die Mehrheit überzeugen zu können. Drohungen, Intoleranz und das Niederbrüllen Andersdenkender sind absolut verpönt. Das war einmal. Heute leben wir im Zeitalter der Wokeness. Ursprünglich hatte der Begriff woke („wachsam, aufgewacht“) durchaus hehre und lobenswerte Ziele. Aus den USA stammend, wo man die Folgen rassistisch begründeter Unterdrückung, sei es gegenüber den Indianern oder den Schwarzen, immer noch mitschleppt, beinhaltete der Begriff ursprünglich, Aufmerksamkeit und Sensibilität für die Diskriminierung von Afroamerikanern zu schärfen. Mittlerweile hat sich ein Sendungsbewusstsein für richtige Sprache und korrektes Verhalten daraus entwickelt, und zwar überwiegend in einer weißen, bürgerlichen und akademischen Schickeria. Wie so oft gleiten ideologisch begründete Verhaltensweisen in genau dieselbe Intoleranz ab, die sie vorgibt zu bekämpfen.

Menschen erscheinen als Glieder einer Gemeinschaft
Um uns in der Welt und unter ihren Bewohnern zurechtzufinden, neigen wir dazu, unsere Mitmenschen Gruppen zuzuordnen, etwa nach Merkmalen wie Sprache oder äußerer Erscheinung. In komplexeren Gesellschaften kennt man überdies Kategorien wie Traditionen (Glaubensgemeinschaften), politische Vorstellungen (Parteien), Interessen (Fußball, Musik, Briefmarken) etc. Seit Anbeginn der menschlichen Entwicklung unterscheiden wir demnach zwischen denjenigen, die zu „uns“ gehören und solchen, die uns unbekannt sind. Der Ethnologe Claude Lévi-Strauss ging davon aus, dass der Grund für die sprachliche Vielfalt in den dichtbevölkerten, warmen Regionen darin liegt, Außenstehende sofort zu erkennen und auszugrenzen. In arktischem Klima ist das ganz anders, hier leben kleine Gruppen weit verstreut auf einem riesigen Gebiet und kommen einander nur selten ins Gehege. Die Ureinwohner von Westsibirien bis nach Grönland können sich ohne große Mühe verständigen, was sie auch müssen, da sie oft voneindander anhängig sind. Solange sich keine der Gruppen den anderen überlegen fühlt, ist gegen eine Segmentierung auch nichts einzuwenden. Es muss aber verhindert werden, dass eine schwächere Gemeinschaft, meist eine Minderheit, stigmatisiert wird. Das war das berechtigte Anliegen der Woken in ihren Anfängen. Solange woke nur bedeutete, Sensibilität für benachteiligte gesellschaftliche Gruppen zu entwickeln, konnte es durchaus als Mittel verstanden werden, um Gerechtigkeit zu fördern. Wer stimmte nicht zu, Rassismus und Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie und alle möglichen denkbaren Formen der Diskriminierung als inakzeptable, mit unserem Menschenbild und unserer Demokratie nicht zu vereinbarende Haltung abzuweisen?

Hier die Guten, da die Bösen
Die Grenze zwischen woke oder nicht ist inzwischen aber zu einer scharfen Trennungslinie zwischen Gut und Böse geworden, zwischen Aktivisten und den anderen, die deren Ansichten, Sprech- und Handlungsweisen nicht teilen. Woke Intoleranz spaltet die Gesellschaft, denn sie macht durch eine moralische Aufwertung der einen und die Verächtlichmachung der anderen die Menschen ungleich und verletzt damit ein Grundprinzip der demokratischen Gesellschaft: Interessenkonflikte in friedlichem, fairem Meinungswettstreit auszutragen. Verfechter dieser Ideologie betonen gern und viel die Merkmale und Bedürfnisse ihrer eigenen identitären Gruppe und pflegen deren Befindlichkeiten, reagieren aber mimosenhaft auf jede Kritik, die rasch als illegitim, weil feindlich abgelehnt wird- es wird nicht in der Sache argumentiert, sondern aus einem Gefühl der Empörung heraus. Pauschal werden Gegner als „reaktionär“ herabgewürdigt, gegenüber denen die Guten das Recht und die Pflicht haben, zu rabiaten Mitteln zu greifen, etwa zum Redeverbot. Besonders perfide ist dabei, dass eine Diskussion schon im Vorfeld abgewürgt wird, wenn Begriffe wie „antifeministisch“, „homophob“ oder „ausländerfeindlich“ in den Ring geworfen werden. Neu ist dieses Verfahren freilich nicht. Wer sich in der NS-Zeit dem Vorwurf „artfremd“ oder „undeutsch“ zu sein ausgesetzt sah, lebte ähnlich gefährlich wie jemand, der in der SED-Diktatur als „Faschist“ oder „Junker“ „entlarvt“ wurde. Auch hier war das Verfahren so infam wie bequem und praktisch: inhaltliche Auseinandersetzungen wurden gar nicht erst zugelassen.

Der freie Diskurs findet nicht mehr statt
Dem Anliegen der Emanzipation und Anerkennung gleicher Rechte aller Individuen erweisen die selbsternannten Inquisitoren der politischen Korrektheit einen Bärendienst, indem die eigene Gruppe außerhalb jeder Kritik erhoben und verabsolutiert wird. Es wird also genau das abgeschafft, was die unabdingbare Grundlage demokratischer Gesellschaften bildet: der freie Diskurs. Heute ist es zunehmend von Bedeutung, wer etwas sagt, und nicht, was gesagt wird. Im Namen von Antidiskriminierung und Gleichberechtigung werden bestimmte Gruppen in genau der Weise beleidigt und herabgesetzt, wie man es für die Unterdrückten, zu deren Fürsprechern man sich berufen glaubt, mit bebender Unterlippe verbittet. Wer also von alten weißen Männern spricht, die gefälligst den Mund zu halten haben, weil ihre Vorfahren Kolonialisten waren, muss sich sagen lassen, dass hier sowohl das Prinzip der Sippenhaft (Bestrafung für Taten anderer) zum Einsatz kommt als auch Formen sexistischer (Männer) und rassistischer (weiß) Herabsetzung sowie Altersdiskriminierung gleichzeitig vorliegen.

Ein berechtigtes Anliegen wird ideologisch unterwandert
Das Problem der Wokeness liegt nicht in deren Ziel, gegen offene und versteckte Unterdrückung bestimmter Gruppen vorzugehen, sondern in der ideologischen Verabsolutierung dieser Konstruktion, die sich von jeder Realität verabschiedet hat. Das woke Bewusstsein hat sich somit von seiner Herkunft als schwarzer Bürgerrechtsbewegung gelöst und ist zum weltanschaulichen Kampfbegriff linker und grüner Ideologen geworden, die in der Überzeugung, unumstößliche Wahrheiten zu besitzen, an der Umerziehung der Mehrheitsgesellschaft arbeiten. Wokeness wird dann zur Gefahr für die Demokratie, wenn aufgrund von vereinfachenden Aussagen Gegner „identifiziert“ und niedergemacht werden, um damit eine vermeintlich bedrohte Minderheit zu schützen, zu deren Sprecher man sich ungefragt erhoben hat, oder um die eigene woke Gruppenidentität an sich zu stärken. Leider ist dies das typische Erscheinungsbild der Wokeness geworden. War die ursprüngliche Wokeness eine genuin demokratische Bewegung, weil sie Gleichheit forderte, ist sie heute zum Gegenteil geworden: zu einer aggressiv spaltenden, Andersdenkende denunzierenden Kraft. Sie bekämpft die Demokratie und ihre Institutionen, sofern sie Widerstand gegen Forderungen leisten, die sie der Mehrheit überstülpen will. Demokratie bedeutet Toleranz gegenüber Minderheitspositionen, nicht aber die Kapitulation vor ihnen.

Medien erziehen uns zu Neusprech und Gutdenk
Zugegeben, Puristen und Sprachreiniger gab es schon in früheren Zeiten. In der Barockzeit kam es zur Gründung der sogenannten Sprachgesellschaften, deren Hauptziel die Reinerhaltung der deutschen Hochsprache war. Den Mitgliedern dieser Institutionen ging es darum, den Einfluß der Dialekte und der Fremdsprachen, vor allem von Latein und Französisch zu mindern, um die Sprachverwilderung zu beenden. Woke Sprachreiniger kennen auch wir. Ein unsägliches Bespiel ist die Gendersprache mit Sternchen und Glottisschlag, die von der überwältigenden Mehrheit hierzulande abgelehnt wird. Das ficht die von einer Zwangsabgabe üppig lebenden öffentlich-rechtlichen Medien und ihre „Mitarbeitenden“ nicht an. Für einen deutlichen Teil der journalistischen Zunft stellt Gendern als Form von Wokeness eine Selbstverständlichkeit dar. Kritik daran wird ignoriert. Während man sich über grammatische Fettnäpfchen wie „Mitgliederinnen und Mitglieder“ noch amüsieren kann, bleibt einem das Lachen bald im Halse stecken, wenn man sich klarmacht, wie in welchem Ausmaß die mediale Machtstellung tagtäglich missbraucht wird. So schreibt die Berliner Zeitung: „Während der jüngsten Landtagswahlen in Hessen und Bayern sollten TV-Umfragen ermitteln, welche Themen den Menschen auf den Nägeln brennen. Die Befragten konnten ihr Häkchen beim Gendern nicht setzen. Es gab kein Feld dafür. Auch queere Identitätspolitik, inflationärer Missbrauch des Rassismus- und Sexismusvorwurfs, Bevorzugung von allerlei Identitäten bei Forschungs- und Filmförderung konnten nicht als wichtig angekreuzt werden. Die Rede ist vom breiten Spektrum von Aufregerthemen, das unter dem Label Wokeness segelt – und bei den Sendern anscheinend unterm Radar.“

Konservative Lebensmodelle sind unerwünscht
Es war eine wichtige und gute Entwicklung, dass Menschen mit anderer persönlicher Orientierung gesellschaftlich akzeptiert wurden. Bedenklich aber ist es, wenn der Lebensentwurf einer Minderheit zum Regelfall erklärt wird, wenn in Schulbüchern lesbische und schwule Paare bzw. Patchwork-Familien mit ihren jeweiligen Kindern vorgestellt werden, „traditionelle Familien“ aber nur noch ein Schattendasein fristen, weil sie als unvereinbar mit dem Feminismus gelten- und niemand wehrt sich. In diesem Sinne schreibt die Berliner Zeitung weiter: „Wenn aber Angestellte des ZDF „Ideologie“ und „Antifeminismus“ erkennen, wenn „Familie als Stütze der Gesellschaft“ angesehen wird, dann verabschiedet sich dieser Sender von seinen Zuschauern. Wenn die „Tagesschau“ in einem Beitrag über einen Gesetzentwurf des Familienministeriums die Formulierungen „entbindende Person“ und „gebärende Person“ wählt, dann schüttelt das Publikum den Kopf.“(Quelle: Berliner Zeitung)

Die Sensibilität treibt kuriose Blüten
Neuerungen im Sprachgebrauch, die sich die Medien anmaßen, zeigen zuweilen ein Niveau, das an die Stilblüten einer Schülerzeitung der 7. Klasse erinnert. So verwandeln sich in einem Bericht über künstliche Befruchtung „die Zuschauenden [in] potentielle Samenspender:innen“. Darüber kann man ja noch lachen. Die Wellen indes, die der geplante Auftritt einer Musikgruppe älterer Damen schlug, kam den meisten schon wie das neueste Stück aus dem Tollhaus vor. Auf der diesjährigen Bundesgartenschau in Mannheim wollten 17 Seniorinnen, zwischen 60 und 86 Jahre alt, mit selbstgestalteten Kostümen eine musikalische Reise um die Welt vorführen. Sie hatten nicht mit den Tugendwächtern der „interkulturellen Sensibilität“ gerechnet, die dahinter kulturelle Aneignung und Rassismus witterten. „Wir dürfen sechs unserer insgesamt 14 Kostüme nicht vorführen, die wir mit viel Herzblut teilweise selbst geschneidert haben, weil sie offenbar diskriminierend sind“, sagt Erika S., die Gründerin der Truppe. „Unsere Show hat doch nichts mit Rassismus zu tun! In unserer Gruppe sind seit Jahren Frauen aus Russland und der Ukraine. Wir wollten mit den Kostümen keinen diskriminieren oder verletzten, sondern Freude schenken. Doch die wurde uns jetzt genommen“, betont die Initiatorin der Tanztruppe. Selbstverständlich sollte heutzutage keine Volksgruppe mehr lächerlich gemacht werden. Das lag den Damen auch völlig fern. Der mexikanische Botschafter etwa sagte zu den Vorgängen, er fühle sich von Sombreros an seine Heimat erinnert und sei stolz, wenn die Mexikanerhüte getragen würden. Dazu durfte es nicht kommen. Viele Besucher der BUGA indes zeigten Flagge auf ihre Weise: noch nie hatte man auf einer Gartenschau so viele prächtige Sombreros gesehen. Betretenes Schweigen bei den „Veranstaltenden“. (Quelle: Nordkurier)

Wokes Verständnis von Kunst und Literatur
Zumindest wurde über die Sombreros und Kimonos noch gesprochen. Dazu kam es bei einem Reggae-Konzert gar nicht erst. Den Abbruch der Veranstaltung wegen Bedenken einer kleinen Minderheit unter den Zuschauern, es liege hier eine Form von kultureller Aneignung vor, empfanden viele Menschen als schlichtweg skandalös. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die Kritiker sich nach dem Abbruch aus dem Staub gemacht hatten, Fragen und Gespräche also nicht mehr möglich waren. Wenn Kunst von der Gnade eines linientreuen Publikums abhängig ist, das in kulturellem Austausch eine Aneignung sieht, sind wir wieder bei der unseligen Tradition der völkischen Heimatkunst. (Quelle: Focus)
Dürfen Bücher von Autorinnen nur noch von Frauen übersetzt werden? Die Gedichte der schwarzen Lyrikerin Amanda Gorman sollten von einer Frau ins Niederländische übertragen werden. So weit, so korrekt. Gleichwohl kam es zum Eklat, weil die schwarze Aktivistin Janice Deul sich darüber empörte, dass die weiße Marieke Rijneveld den Auftrag bekam.
Ein großer Kehraus hat auch sonst in der Literatur eingesetzt. Wie einst hinter dem päpstlichen Index Romanus haben sich selbsternannte Zensoren und Schnüffler zusammengetan, um Literatur zu bereinigen. Bücher sind Spiegel ihrer Zeit, und wer sich anmaßt, sie nach heutigen Kriterien zu bewerten, macht sich genau des Vergehens einer geistigen Bevormundung schuldig, das er zu bekämpfen vorgibt. Kunst wird dann umgedeutet und zensiert: keine Aktmalereien mehr, keine Politsatiren, auf der Bühne nur noch geläuterte, korrekte Stücke, die Klassiker allesamt bereinigt. Die Taliban lassen grüßen.

Ein Rückfall in die Zeit vor der Aufklärung
Großes Aufsehen erregte kürzlich in der angelsächsischen Welt der Fall des bekannten klinischen Psychologen Jordan B. Peterson. Das College of Psychologists in Ontario ordnete an, dass der Professor für Psychologie an der Universität von Toronto und Bestsellerautor ein „professionelles Coaching“ absolvieren muss- also ein öffentliches Abschwören einer irrgläubigen Meinung wie im Mittelalter. Sein Vergehen? Er vertrat Standpunkte, die das College als „unwürdig für einen Psychologen“ erachtete. Sicherlich kann man geteilter Meinung über Petersons extreme Positionen sein, wenn er etwa die gängigen Klimamodelle als unzuverlässig oder Operationen zur Veränderung des Geschlechts, vor allem bei Minderjährigen, als kriminell bezeichnet. Aber sind die Argumente des Mainstreams tatsächlich so schwach, dass sie keiner Diskussion standhalten und man deshalb zu Verboten greifen muss? Die Inquisition war mit Sicherheit kein Glanzstück an Toleranz und Menschlichkeit. Doch eines muss man ihr zugutehalten: „ketzerische“ Thesen wurden ernstgenommen, ausführlich diskutiert, kommentiert und schließlich widerlegt. Das darf heute oft gar nicht mehr stattfinden. Wir fallen also in die Zeit vor der Aufklärung zurück. (Quelle:New York Post)

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