ANAKREON

Die Sieben Woken jagen den Feind (Quelle: VHS Türkheim) Die meisten aus der Generation 60 Plus haben spätestens in der Schule Regeln gelernt, die für ein gedeihliches Miteinander in einer Gemeinschaft unabdingbar sind: Alle haben die gleichen Rechte und die gleiche Würde. Jeder darf seine Meinung äußern, auch wenn sie uns nicht gefällt. Wir müssen dann die besseren Argumente haben, um die Mehrheit überzeugen zu können. Drohungen, Intoleranz und das

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Und emsig setzt er sich zu Tische, Denn heute gibt’s Salat und Fische. (aus: Wilhelm Busch, Die fromme Helene. (www.projekt-gutenberg.org )) „Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.) Klagen über mangelndes Benehmen der nachwachsenden Generation sind uralt und in allen Kulturen verbreitet. Das ist nichts Neues. Die Jugend ist radikal

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Anna Selbdritt, Deutschland ca. 1520 (Quelle: Wikipedia) Schätzungen gehen davon aus, dass etwa zwei Drittel der Frauen im Alter von 60 Plus Großmütter sind. Das ist eine Dimension, die früher bei weitem nicht erreicht wurde, obwohl die Geburtenrate pro Frau viel höher lag. Gleichwohl war die Großmutter auch damals eine sehr wichtige Person in den Großfamilien, womit der evolutionäre Vorsprung der Gattung homo sapiens im Vergleich mit anderen Primaten zusammenhängt.

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In den Bäumen hin und her Fliegt und kriecht und krabbelt er. Max und Moritz, immer munter, Schütteln sie vom Baum herunter. Denkt man an Maikäfer, so fallen einem mit Sicherheit Max und Moritz ein, wie sie die Käfer am Beginn des fünften Streiches vom Baum schütteln, um sie dann Onkel Fritz ins Bett zu legen. An knusprige Snacks denkt man indes weniger. Vor kurzem indes wurden in der Europäischen

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Der Narr auf Reisen. Aquarell von Anakreon Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren und die Halbweisen, das sind die gefährlichsten. (Goethe, Maximen und Reflexionen) Die harmlosen Narren toben nun noch zwei Tage durch die Hochburgen des Karnevals. Rathäuser wurden gestürmt, Narrenszepter geschwungen und die gewohnte Ordnung in ihr Gegenteil verkehrt. Was heute wie unbedarfter Schabernack anmutet, hatte in alten Zeiten seinen tieferen Sinn. Nur wer Moral,

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Riesig ragte die Rippe, umrillt von der weißen Manschette, Über den Rand des Ovals, indessen das knusprig gebratene Fleisch, das unter der Kruste die zarteste Maserung aufwies, Herrlich vom kümmel- und knoblauchgesättigten Safte umspült war. (Anton Wildgans, österreichischer Schriftsteller (1881-1932). Kurz vor Verleihung des Nobelpreises für Literatur verstorben) Alle Jahre wieder: Weihnachtszeit mit Festtagsbraten in Form von Truthahn, Gans & Co.- schließlich zählt das Geflügel seit dem Mittelalter zu den

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