Portrait der Autorin (1926) Quelle: Wikipedia

Grazia Maria Cosima Damiana Deledda (1871-1936) zeichnet in ihrem Roman, der eigentlich eine Autobiographie ist und in der dritten Person erzählt wird, die wichtigsten Stationen ihrer Kindheit und Jugend nach, die sie aus einem kleinen sardischen Provinznest unerwartet in die Welt der großen Literatur geführt hat. Grazia Deledda aus dem rückständigen Sardinien erreichte etwas zu einer Zeit, was selbst geradezu wie ein Roman klingt: 1926 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur. Damit ist sie nach der Schwedin Selma Lagerlöf die zweite Frau, die diesen wichtigsten Buchpreis der Welt erhalten hat und eine von insgesamt 16 Frauen, die sich bis heute diese Ehre teilen. „Cosima“ ist ein autobiografischer Roman, der uns diese außergewöhnliche Autorin in ihrer Herkunft und Entwicklung näherbringt. Nur wenige Monate nach dem Tod der Autorin (1936) erschienen, nimmt dieses schmale Bändchen einen besonderen Platz in Grazia Deleddas Werk ein. Das Buch ist mehr als ein Roman, es ist vielmehr ein autobiografischer Bericht in fiktiver Form, der mit ihrer Kindheit beginnt und mit ihrem Weggang aus Nuoro und ihrem geschlossenen provinziellen Umfeld endet. Als eine der bedeutendsten Autorinnen des italienischen Naturalismus schildert sie in ihren Romanen das harte Leben der sardischen Bauern und Hirten. Obwohl sie selbst aus wohlhabenden Verhältnissen stammt, hat auch ihre Familie bäuerliche Wurzeln. Grazia Deledda wurde Ende des 19. Jahrhunderts in eine archaische und enge Welt geboren. Von ihrer Großmutter hört sie die Geschichten von Feen, die sowohl gut als auch unheilbringend sein können. Solche Geisterwesen spuken in den Ruinen der altertümlichen Häuser herum, die man noch immer in den Bergen findet: „E queste minuscole abitazioni preistorici esistevano e esistono ancora, monumenti megalitici che risalgono a epoche remote, chiamati appunto le Case delle piccole Fate.“ (Und diese kleinen prähistorischen Behausungen existierten und existieren immer noch, megalithische Denkmale, die in ferne Zeiten zurückreichen, die man [heute] die Häuser der kleinen Feen nennt).

Mit den Augen eines Kindes
Eine wunderbar fließende Prosa, fabelhafte Landschaftsbeschreibungen eines ebenso schönen wie unbarmherzigen Landes und die Fähigkeit, Seelenregungen in passende Worte zu fassen, sind Kennzeichen dieses kleinen Romans von knapp 150 Seiten in der italienischen Ausgabe. Auffallend ist das Geschick der Autorin, sich in das jeweilige Alter Cosimas zu versetzen und ihre Welt entsprechend in Worte zu kleiden. Sie pendelt zurück in der Zeit und beschreibt die Ereignisse mit den Augen eines Kindes, einer Jugendlichen und einer jungen Frau. Wir lernen Cosima kennen, als sie noch nicht einmal zur Schule geht, neugierig, intelligent und sich gerade eines der faszinierendsten Geheimnisse des Lebens bewusst: der Geburt, in diesem Fall einer kleinen Schwester. Doch Cosima hat sich ein Brüderchen gewünscht, und so biegt sie die Wahrheit etwas zurecht; und als sie ihrer Nachbarin die Neuigkeit zuruft, hat er sogar schon einen Namen: ein kleiner Sebastian soll es sein: „Signora Peppina, abbiamo un bambino nuovo: un Sebastianino!‘“ Risultò poi che era una femmina, ma la bambina desiderava un fratellino; e se lo era inventato, col nome e tutto“).

Eine kleine Schülerin mit großem Talent
Cosima geht mit sieben Jahren in die erste Klasse und fällt bald durch ihre Begabung auf. Obwohl eine der kleinsten, wird stets sie aufgerufen, wenn der Schulinspektor hereinschaut, da die Lehrerin sicher sein kann, dass Cosima die Ehre der Klasse hochhalten wird („era una delle più piccole, ma la più brava, e quando veniva l’ispettore era sempre lei l’interrogata“). Die Lehrerin übrigens kommt im Sinne der Sprachpolitik der Regierung aus „Übersee“, vom italienischen Festland, und wird daher „la Continentale“ genannt. Wir müssen uns vor Augen halten, dass Garibaldi erst 20 Jahre zuvor die italienische Einheit geschaffen hatte und das Land nicht nur politisch, sondern auch sprachlich noch völlig zerrrissen war. Ähnlich wie in Deutschland gab es zahlreiche dialektale Varianten und die Analphabetenrate betrug fast 80 %, im Mezzogiorno erschreckende 90%.
https://www.tesionline.it/appunti/scienze-della-comunicazione/piccolo-bignami-di-storia-contemporanea/il-tasso-di-analfabetismo-in-italia—1900–/739/13
Schon in Kindertagen erwacht Cosimas Begeisterung für Bücher und Geschichten. Besonders einer der Bediensteten namens Proto schlägt sie und ihren Bruder immer wieder mit seiner Fabulierkunst in seinen Bann. Dabei gibt ihm sein Äußeres – roter Bart und grüne Augen- das nötige mimische Rüstzeug, um vor allem erbauliche Geschichten über Heilige zu erzählen, obwohl Andrea und Cosima selbst eher Legenden oder Räubergeschichten bevorzugten („raccontava spesso storie di santi, sebbene Andrea e la stessa Cosima preferissero leggende o racconti briganeschi“).

Sardisch und Italienisch
Bald beginnt sie mit ersten, unbeholfenen Schreibversuchen, die dadurch erschwert werden, dass für sie als Sardin das Italienische zwar eine verwandte, gleichwohl fremde Sprache ist. Deshalb rät man ihr, obwohl sie schon ein paar Schuljahre auf dem Buckel hat, bei einem Gymnasialprofessor besser Italienisch zu lernen, da sie oft ins Sardische verfällt, das im Übrigen kein Dialekt, sondern eine eigenständige romanische Sprache ist. („La mandò a prendere lezioni d’italiano, poiche a dire il vero ella scrive piú in dialetto che in lingua , da un professore del gimnasio.“) Siehe hierzu auch: https://begeistert60plus.de/gavino-ledda-mein-vater-mein-herr/
Ihre Leidenschaft für Bücher wird, wie kaum anders zu erwarten, als Zeitverschwendung angesehen, da sie sie sich viel eher und vor allem rechtzeitig um eine gute Partie bemühen sollte. Aber sie ist von einer fremdartigen Aura umgeben, sie scheint aus einer anderen Welt zu kommen als der, in der sie erwacht ist, und ihre Fantasie ist voll von verworrenen Erinnerungen an diese Traumwelt.

Eine archaische Welt
Die Erzählung ihrer Kindheit und Jugend erfolgt in einer höchst suggestiven Mischung aus Realismus und visionärer Beschwörung, die die Erinnerung an die archaische und strenge Welt der Familie festhält, die bald durch die unerwartete Wechselfälle des Lebens durcheinander gerüttelt wird. So erzählt sie mit naiver Aufrichtigkeit von ihrer ersten Verliebtheit und von der märchenhaften und gleichzeitig bedrückenden Atmosphäre des Dorfes und seiner abergläubischen Bewohner, die noch fest im mittelalterlichen Weltbild verhaftet sind. Ihr großer Bruder Santus, Medizinstudent, konstruiert eines Tages einen gasgefüllten Ballon, der ihm entwischt und langsam durch die Berglandschaft schwebt. Einige junge Hirten sind zu Tode erschrocken über diese unerklärliche Erscheinung und schreien in blinder Panik: „È lo Spirito Santo!“ – Es ist der Heilige Geist!

Volksmythen sind auf der Insel noch lebendig
Vor allem aber beschreibt sie mit Herzblut ein ursprüngliches und wildes Landes und seine ebenso rauhen und leidenschaftlichen Menschen, die danach streben, tradiertes Wissen und eigene Erfahrungen in magischen Legenden und fesselnden Volksepen an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. So erzählt Cosima die Geschichte von einem Tier, das auch heute noch im täglichen Leben der Bauern und Hirten auf der Insel eine überragende Rolle spielt. Ein wildes Mufflon- ein Wort, das übrigens aus dem Sardisch-Korsischen stammt- wird zutraulich und geht wie ein Hund im Haus einer jungverheirateten Frau ein und aus, die ihrem Mann aber nichts davon sagt. Dem stummen Tier mit dem rötlich schimmernden Fell erzählt die Braut flüsternd all ihre Gedanken und Sorgen. Sie ist aber nicht abergläubisch; sie glaubt nicht, wie andere Frauen im Dorf, dass Geister und oft sogar lebende Menschen sich in Tiere verwandeln, besonders nachts. Dann ein Schuss, das Mufflon wird erlegt. Im Herbst kommt das Kind der jungen Frau zur Welt: wunderschön, mit kupferfarbenem Haar und Augen so groß und lieblich wie die eines Mufflons, aber es ist taubstumm („Settembre nacque alla giovine sposa un bambino: bello, coi capelli color rame e gli occhi grandi e dolci come quelli del muflone: ma era sordomuto”).

Unheilvolle Ereignisse in der Familie
Mit Bruder Santus nehmen die weiteren Dinge hingegen keinen guten Verlauf. Den frühen Tod des Vaters kann er nicht verkraften, er führt sein Studium zwar weiter, aber gibt sich mehr und mehr dem Trunke hin („ma beveva sempre più, e gia cominciava ad essere alcoolizzato“).
Tragisch ist auch das Schicksal von Enza, die in einer glücklosen Ehe dahinvegetiert, plötzlich schwer erkrankt und klaglos verstirbt. Mit ihren 14 Jahren hat Cosima in der engsten Familie also bereits schlimme Schicksalsschläge erlebt. Sich selbst beschreibt sie mittlerweile als jemanden von kleiner Statur mit einem markantem Kopf, zarten Gliedmaßen, mit allen Merkmalen der Frauen, die möglicherweise libyscher Abstammung sind, mit demselben etwas flachen Profil, kräftigen Zähnen und langgezogener Oberlippe. Sie hat gleichwohl einen samtig-weißen Teint, schönes, sanft gewelltes schwarzes Haar und große, mandelförmige Augen, schwarz mit goldenem Schimmer, manchmal ins grünliche, mit der großen Pupille der Frauen der hamitischen Rasse, die ein lateinischer Dichter „doppelte Pupille“ nannte, von einem unwiderstehlichen leidenschaftlichen Reiz. („.. gli occhi grandi, a mandorla, di un nero dorato e a volte verdognolo, con la grande pupilla appunto delle donne di razza camitica che un poeta latino chiamo ‚doppia pupilla‘, di un fascino passionale irresistibile“).

Schreiben nur gegen Widerstände
Für Cosima gibt es bei all den Unbilden des Schicksal eine Konstante: ihre Liebe zum Schreiben, ihre Fähigkeit, Geschichten aus dem Brunnen ihrer lebhaften Fantasie zu schöpfen, aber auch die vielen Ereignisse zu Papier zu bringen, die sich in ihrer eigenen Familie abspielen oder von denen sie nur in dem geschlossenen und verstaubten Mikrokosmos ihres kleinen Provinzstädtchens hört. Aber nicht viele Menschen glauben an Cosimas Talent. Einen wichtigen und glühenden Unterstützer hingegen findet in ihrem Bruder Andrea, der jetzt das Familienoberhaupt ist. Unter seinem Schutz kann sie ihre Leidenschaft weiter pflegen, auch gegen die bösen Zungen, die das alte Weltbild schon ins Wanken geraten sehen. Wir dürfen nicht vergessen: wir sind in der abgelegensten Ecke Italiens vor dem Ersten Weltkrieg. Ihre beiden Tanten etwa, selbst Analphabeten und strikt gegen ihre Ambitionen, stürmen in das vermaledeite Haus und versetzen alles in Schrecken mit ihrem Wehgeschrei und den schlimmsten Vorahnungen. („precipitarsi nella casa malaugurata, spargendovi il terrore delle loro critiche e delle peggiori profezie.“)

Die ersten Lorbeeren sind noch bitter
Doch die Zähigkeit der kleinen Autorin hat Erfolg wider allen Spott und Unkereien. Nachdem ein Modemagazin für Frauen, l’Ultima Moda, ihre erste Geschichte veröffentlicht hat, ermuntert der Geschäftsführer sie, andere Werke einzureichen. In Antonino, einem Jungen ihres Alters findet sie endlich einen Seelenverwandten: auch er lebt für die Literatur, schwärmt für Bücher und sie fiebert den Zeiten entgegen, wo er in den Ferien wieder im Ort ist. Gleichwohl sind ihre für ihn Gefühle platonischer Art. Antoninos Körper existierte für sie nicht; und nicht einmal der ferne Wunsch, nicht einmal instinktiv, nach einem einzigen Kuss von ihm wallt in ihrem Blut („Eppure il corpo di Antonino non esisteva per lei; e neppure il lontano desiderio, neppure per istinto, di un solo bacio di lui, le vibrava nel sangue”).
Ihr erster Roman erscheint als gedrucktes Buch, doch die Freude darüber hält sich in ihrer Familie in Grenzen, mehr noch, für die Schriftstellerin wächst es sich zur moralischen Katastrophe aus: Nicht nur die säuerlichen Tanten und die Rechtschaffenen des Landes und Frauen, die lesen können, Romane aber als verderbte Bücher ansehen, wenden sich alle gegen das Mädchen; ein Scheiterhaufen aus Bosheit, skandalösen Vermutungen und düsteren Prophezeiungen lodert vor ihr auf. Selbst Bruder Andrea ist unzufrieden: so hat er nicht vom Ruhm seiner Schwester geträumt: von einer Schwester, die er nun von der Gefahr ausgesetzt sieht, keinen Mann mehr zu finden („Lo stesso Andrea era scontento: non cosi aveva sognato la gloria della sorella: della sorella che si vedeva minacciata dal pericolo di non trovare marito“). Aber ihr zum Trost treffen die ersten Briefe ihrer Bewunderinnen ein, auch manch ein junger Verehrer ist darunter.

Internationaler Erfolg stellt sich ein
Schon arbeitet sie an einem neuen Roman; den sie aus eigenen Erlebnissen schöpft wie die schwarze Olivenpaste aus dem Bottich der Mühle, die sich dann in goldenes Öl verwandelt, in Balsam, in Licht. Sie wählt einen etwas farblosen Titel dafür, der den feurigen Inhalt verdeckt: Rami caduti, „Gefallene Äste“ (“un nuovo romanzo; attinto dal vero: attinto come la pasta nera delle olive dalla vasca del franoio, che si mutava in olio, in balsamo, in luce; e gli mise un titolo grigio, che sotto però nascondeva anch’esso il seme del fuoco: lo intitolò Rami caduti“).
Das Leben der anderen: ihre Schwester Beppa sitzt einem Blender auf, der ihr die Ehe verspricht, aber nur an ihrer Mitgift interessiert ist. Cosima springt ein, sie verzichtet auf ihr eigenes Erbteil zugunsten der Schwester. Wenig später ist ihr das Glück wieder hold: eine große ausländische Zeitschrift fragt nach der Übersetzung ihres Romans Rami caduti. Man bietet ihre eine hübsche Geldsumme. Cosima macht sich nicht sehr viel daraus, Geld ist ihr nicht wichtig, solange sie ihrer Familie damit helfen kann. Cosimas Andersartigkeit wird ihr immer stärker bewusst, gleichzeitig entdeckt sie familiäres Erbe, das sie mit ihren Vorfahren verbindet, etwa mit ihrem Großvater Andrea, der viele an den heiligen Franziskus erinnerte. Vögel, Schlangen und Wildkatzen leisteten ihm Gesellschaft, wenn er abends vor seiner Hütte saß und die Sterne beobachtete. Die Leute hielten ihn für ein bisschen verrückt; aber mit diesem Begriff erklärt das Volk die Rätselhaftigkeit derjenigen Menschen, die sich von der üblichen Gemeinschaft unterscheidenden („La gente diceva che era un po’ matto; ma con questo nome la gente spiega il mistero degli uomini diversi dalla solita comunità“).

Der Weg führt in die Ferne
Schließlich ergibt sich die einmalige Gelegenheit, die Welt kennenzulernen: eine Bewunderin, die eine literarische Zeitschrift in der Stadt K*** betreut, lädt sie in ihr Haus ein, und Cosima macht sich auf den Weg mit dem Gefühl, dass sich die ganze Landschaft um sie herum bei ihrem Anblick ganz überrascht in Bewegung gesetzt hat, da sie nun dabei ist in ein neues Leben zu treten. („E Cosima aveva l’impresione che tutto il paesaggio si movesse per la sorpresa di veder lei a moversi, ad andare verso una nuova vita”).
Im Vergleich zu ihren anderen Werken, die oft kein gutes Ende haben, spürt man in diesem Roman einen Hauch von Hoffnung trotz all der Fährnisse des Schicksals, das der kleinen Cosima/ Grazia Steine in den Weg legt. Doch nicht mit bebender Unterlippe und weinerlichem Selbstmitleid wie heutigentags üblich, vielmehr mit der rauhen Entschlossenheit eines sardischen Mädchens, das seinen Weg macht, ruft Grazia Deledda uns zu: „Wenn du einen Traum hast, lebe ihn, auch wenn du gegen alle und alles kämpfen musst!“ Vielleicht führt er bis zum Nobelpreis…

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Buchtipp: Julian Barnes, Metroland

Buchtipp: Dimitri Verhulst, Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau

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Buchtipp: Pilippe Delerm, Ein Croissant am Morgen. La Première gorgée de bière

Buchtipp: Ian McEwan, Am Strand. On Chesil Beach

Buchtipp: Isabel Allende, Was wir Frauen wollen. Mujeres del alma mía

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Buchtipp: P.D. James, Im Saal der Mörder. The Murder Room

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Buchtipp: Grazia Deledda, Cosima.

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Über den Autor ANAKREON

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