Landschaft in Westflandern

Ein Autor aus Belgien
Der Flame Dimitri Verhulst (Jahrgang 1972) gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schriftstellern im niederländischen Sprachraum. Ihn zeichnet ein flüssiger, geistreicher Stil aus, wobei er sich oft genug sich gegen das Diktat des Zeitgeistes stellt, das in Form der politischen Korrektheit Schreib- und Sprechverbote verhängen will. Das allseits geforderte richtige Denken hat zumindest er nicht zu seiner Devise erhoben.
Sein Roman „De Laatkomer“ (2013, eigentlich „Der Nachzügler“) trägt in der deutschen Übersetzung den Titel „Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau“, womit der Inhalt im Groben bereits umrissen ist. Die Beschäftigung mit dem Thema Demenz hat für die Generation 60 Plus mit Sicherheit einen anderen Stellenwert als für jüngere Leute. Wie so oft, wenn er sich an Tabuthemen wagt, würzt Verhulst seine Erzählung mit einer gehörigen Prise schwarzem Humor.
Der Bibliothekar Désiré Cordier (74) beschließt, aus seinem langweiligen Leben und seiner lieblosen Ehe zu fliehen, indem er vorgibt, dement zu sein. So – meint er naiv – könne er das Selbstwertgefühl zurückgewinnen, das er in den letzten Jahren schmerzlich vermisst hat. Er möchte gleichzeitig alle Verantwortung von sich schieben, keine Probleme lösen, sondern vor ihnen fliehen, wie er es stets gemacht hat. Sein Ziel ist es, in einem Seniorenheim untergebracht zu werden und in das Stadium des pflegebedürftigen Kindes zurückzukehren. Gewieft wie er ist, gibt er sich überzeugend als dementer und inkontinenter Graubart aus. Das ist die Rolle seines Lebens, und sie wird noch bedeutender, als unvermutet seine Jugendliebe, die tatsächlich dement ist, im Heim auftaucht.
Der Roman beginnt unvermittelt mit Désiré Cordiers Aufenthalt im Pflegeheim. Erst nach und nach soll der Leser die Vorgeschichte erfahren. Er wacht also auf und bemerkt, dass seine „Demenz“ Fortschritte macht, denn er hat sich, vornehm gesprochen, in sein Bett entleert. Auf Niederländisch heißt es deftig: „Ik had in mijn bed gekakt!“. Seine Pflegerin lacht später über seinen Ausruf, sie müssten nun in den Stall gehen, die Kühe müssten kalben („de koien moeten kalveren.“). Auch wenn einiges an Kritik an der Situation in den Seniorenheimen mit ihren überlasteten Pflegekräften geübt wird, geht es primär um den Eskapismus, die Flucht aus der Realität als vermeintliche Lösung von Problemen.
Ein Mann will sich verabschieden
Vorgeschichte: Er will sich von seiner Frau Moniek de Petter nach langer Ehe trennen, ist aber zu feige für eine Scheidung und möchte sich jetzt kurzerhand ins Pflegeheim absetzen. Die Ehe ist an einem toten Punkt angelangt. Désiré lebte zuvor in seiner eigenen Welt als Bibliothekar, doch seit der Pensionierung kann er die Nörgeleien zu Hause nicht mehr ertragen. Er sieht sich als einen von Millionen schweigender Männer, die sich gegen die Launen ihrer Frauen mit einem Panzer der Gleichgültigkeit umgeben (Eén van de vele, wellicht miljoenen zwijgende mannen moet ik zijn, die zich tegen de grillen van hun echtgenote weten de pantseren med en schild van onverschillighed“). Da Désiré selbst kein objektiver Beobachter ist, aber das Geschehen aus seinem Blickwinkel geschildert wird, ist Moniek womöglich weniger unsympathisch als er sie uns darstellt. Er ist einsam, lebt in seiner abgehobenen Welt der Literatur, in die er kaum anderen Zutritt gewährt. Seine sozialen Kontakte beschränken sich auf seine Pétanque-Runden mit Bekannten und Beerdigungen, wenn sich wieder einer aus der Runde ins Jenseits verabschiedet hat. Auch wenn Désiré vor Elan und Energie zu sprühen scheint, ist er desillusioniert von seinem Leben, vor allem als Ruheständler. Menschen seines Alters, so seine Erkenntnis, nutzten nicht Facebook oder andere soziale Medien wie die Jungen, um ihre Einsamkeit zu überspielen, sondern sie träfen sich eben mit erschreckender Regelmäßigkeit zu Beerdigungen im realen Leben. Dabei ertöne die obligatorische Trauermusik, die selbst im Tode beweise, dass der Verstorbene einen äußerst schlechten Geschmack besessen habe. Und dann waren alle Lieder verebbt und der Leichnam verschwand durch das große Tor, hoffnungslos im großen, dunklen Loch des ewigen Vergessens.
Die Unterschiede der Ehepartner
Seine Frau Moniek war stets sehr prüde, hat aber plötzlich ihr Interesse an fleischlichen Genüssen entdeckt. Nach all den Jahren der erzwungenen Enthaltsamkeit kann Désiré der neuen Lüsternheit seiner Frau aber nichts mehr abgewinnen. Doch Moniek ist hartnäckig und zeigt wenig Taktgefühl, als sie ihm etwa vor aller Augen Potenzpillen überreicht, die sie von ihrem Arzt zur Belebung ihres mageren Liebeslebens erbeten hat. Sie tragen einen anderen Handelsnamen als Viagra, aber in „Zentimetern gerechnet“ bringen sie dasselbe Ergebnis („Het is hetzelfde als Viagra, maar met iets minder naamsbekendheid. Maar in centimeters blijft het natuurlijk allemaal wel hetzelfde“). Solche Peinlichkeiten vor den eigenen Kindern nehmen Désiré die letzte Würde. Aber womöglich sucht auch Moniek verzweifelt nach einem Zugang zu ihrem Mann über körperliche Zuwendungen, die sie aufgrund ihrer eigenen Verklemmtheit immer angelehnt hat. Auch die geistigen Interessen der Ehepartner sind grundverschieden. Moniek erzählt, Désiré sei mit seinen Büchern verheiratet („Met zijn boeken is hij getrouwt“) und ihr komme lediglich die Rolle der Geliebten zu. Für ihn hingegen besteht Monieks irdisches Paradies aus einer Shoppingmall, in der Buchläden aber nicht vorhanden sind. („…maar een boekwinkel was daar niet in ondergebracht“). Dazu kommt, dass Moniek plant, ihr Haus gegen ein Apartment in der Stadt einzutauschen. Dieser Gedanke ist besonders bedrückend für Désiré, ist doch sein kleiner Garten der einzige Rückzugsort, wo er allein sein kann („De tuin…was wel mijn kleine toevluchtsoord geweest“). In seinen Fluchtgedanken sieht er den großen Befreiungsschlag, der aber genauso zum Scheitern verurteilt ist wie sein gesamtes vorheriges Leben. Besessen von der fixen Idee eines endgültigen Ausbruchs aus den Zwängen seiner Ehe und des verstörenden Alltagslebens beginnt er, planvoll an seiner Einweisung zu arbeiten. Er zunächst macht er kleine Fehler, verhält sich dann sich immer auffälliger, um von seiner Umwelt als Demenzkranker angesehen zu werden.
Eine aberwitzige Flucht wird inszeniert
So kauft er in einer Boutique auffällige Kleidung und läuft gekleidet wie ein pensionierter Zirkusaffe („aangeklede circusaap op retraite“) davon, ohne sich um den miauenden Alarm zu kümmern, geschweige denn zu bezahlen. Als die Polizei ihn anhält, merken die Beamten schnell, dass sie offenbar einen verwirrten, alten Mann vor sich haben und bringen ihn nach Hause, zum boshaften Vergnügen der an den Fenstern lauernden Nachbarn. Aus der Buchhandlung kommt er mit Titeln nach Hause, die er sonst im Leben nicht angerührt hätte: Heimwerkerratgeber, Anleitung zum Marathonlauf, Kochbücher. Alltägliche Verrichtungen laufen immer öfter schief. Teebeutel landen in der Toilettenschüssel und schmutzige Tassen in der Waschmaschine. Als man ihn losschickt, einen Kuchen zu besorgen, kommt er mit einem Toaster zurück. Die entsetzten Mienen seiner Familie versucht er damit zu beruhigen, dass es doch ein Sonderangebot gewesen sei, da müsse man doch zuschlagen.
Moniek wehrt sich lange gegen die Vorstellung, ihr Mann sei dement. Mit einem ulkigen Vergleich versucht sie, den Psychologen davon zu überzeugen, dass es nicht so schlimm um ihn stehe. Wenn man ihm ein Glas Rotwein vor die Nase stelle, sei er bestimmt nicht so dement, um es stehenzulassen („..is hij pertang niet zo dement om het te laten staan“). Überhaupt macht sie ihm immer wieder den Vorwurf, es liege am Wein, den er in sich hineingieße, deshalb seien seine Adern verschlammt und er durch den Wind („Je aders zijn nu al dichtgeslibd, van al die wijn die je naar binnen giet!“). Schließlich macht er einen Demenztest, den er in seinem Sinne mit Bravour besteht. Es gibt keinen Zweifel: Désiré Cordier ist ganz klar ein Kandidat für die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung. So verfrachtet ihn die Familie ins Heim Winterlicht. Vor der Abfahrt bemerkt Désiré, dass sie den Wohnwagen vergessen haben. Sein Sohn Hugo koppelt ihn an.
Im Pflegeheim „Winterlicht“
Désiré bekommt ein kleines Zimmer von vier mal fünf Quadratmetern zugewiesen und muss sich an die Regeln des Hauses anpassen. Hier lernt er skurrile Typen kennen, etwa einen Rechtsradikalen, dem er den Spitznamen „Lagerkommandant Alzheimer“ verleiht. Der Mann spricht und singt noch immer von der glorreichen Vergangenheit unter der NS-Besatzung.
Bei Monieks Besuchen tut Désiré so, als würde er sie nicht mehr erkennen und nennt sie Camilla. Er sieht, wie seine Familie unter dem Zustand leidet, doch seine vermeintliche Befreiung geht vor. Er hält durch, obwohl die Zustände im Heim alles andere als erbaulich sind. Er mag z.B. klassische Musik aus dem Radio, aber das Pflegepersonal hält sie für deprimierend und stellt ihm oft gegen seinen Willen Popsongs ein, um ihn aufzuheitern. Man versucht, ihn auch zu allerlei anderen Aktivitäten zu motivieren: Bingo, Brettspiele und Chor, der Lieder aus der Vergangenheit schmettert. Er bleibt lieber für sich. Tatsächlich sieht Désiré seine alte Jugendliebe Rosa Rozendaal im Heim wieder, aber sie hat sich stark verändert, denn sie ist wirklich dement. Er sinniert über die Zeit, als er in sie verliebt, aber zu schüchtern war. Jetzt ist sie in greifbarer Nähe, aber nur noch eine Hülle ihres alten Selbst. Verpasste Gelegenheiten kann man nicht mehr nachholen.
Ende einer Flucht
Eines Tages setzt sich Désiré in das Wartehäuschen der Linie 77, das das Heim für demenzkranke Ausreißer hat einrichten lassen. Neben ihm sitzt ein Herr, der ihm auf den Kopf zusagt, dass er hier großes Theater spiele. Da er selbst die Flucht ins Heim angetreten habe, sei er sei ihm mit seiner Schauspielerei schnell auf die Schliche gekommen. Langsam wird es makaber: das Pflegeheim als Fluchtort all derjenigen, die mit dem Leben nicht mehr zurechtkommen.
Im letzten Kapitel stellt Désiré sich vor, wie Moniek die Nachricht seinem plötzlichen Tod aufnehmen wird. Er war doch erst 74, das ist doch gar kein Alter heutzutage. Monique steht in ihrer Schürze in der Küche und sinniert, wie er geradezu akrobatisch aus dem Fenster flickflackte, als er die Vögel fütterte („uit zijn venster naar beneden is geflikflakt toen hij de vogels aan het voederen was“). Und auch seine Pétanque-Freunde malen sich die Szene mitreißend aus. Er war doch ein guter Mensch, der sich seine Butterbrote vom Munde absparte, um sie an die Vögel zu verfüttern. Anfangs ging er dazu in den Garten des Heims, da dann wurde es ihm lästig und er begann, die Krümel aus dem Fenster nach unter zu werfen („…uit zijn raam naar buiten te gooien“). So wird es wohl passiert sein…
Fazit
„De Laatkomer“ scheint bis weit über die Hälfte der Erzählung hinweg ein einziger amüsanter, grotesker Slapstick zu sein, wo ein bizarrer Einfall den anderen jagt. Aber – und das ist der Tiefgang, der Verhulst eigen ist – hinter all den Scherzen lauert die Tragödie. Der Abstieg eines Mannes, der sich seiner Familie und seiner Umgebung zusehends entfremdet fühlt, sich selbst verloren hat und Zuflucht in einer frühkindlichen Regression sucht. Dazu zeichnet Verhulst ein unbarmherziges Bild unserer Gesellschaft: der Buchhändler, der den Geschmack seines Stammkunden sehr gut kennt, dem offenkundig senilen Désiré aber stapelweise nutzlose Bücher verkauft. Die schadenfrohen Nachbarn, die auf neuen Gesprächsstoff über den Gartenzaun hoffen. Die Entfremdung zwischen Eltern und Kindern, deren Lebenszweck einzig im Genuss liegt. Ehepartner, kaum mehr miteinander reden. Daher erkennen sie nicht, welch eine Chance zu einem Neuanfang sich im Ruhestand verbergen kann. Schließlich die Themen, die wir gerne verdrängen: Hilflosigkeit im Alter, überforderte Pflegekräfte, Demenz und Tod stehen hier im Brennpunkt des Geschehens. Im Umgang damit wird es uns so unbehaglich, dass eigentlich nur noch der Humor bleibt, um angesichts des Unerträglichen nicht am Leben zu verzweifeln. Und doch glimmt ein Funken Hoffnung irgendwo dazwischen: Verhulst zeigt uns, wie man es nicht machen sollte. Flucht kann nie die Lösung sein.

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Buchtipp: Julian Barnes, Metroland

Buchtipp: Dimitri Verhulst, Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau

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Buchtipp: Pilippe Delerm, Ein Croissant am Morgen. La Première gorgée de bière

Buchtipp: Ian McEwan, Am Strand. On Chesil Beach

Buchtipp: Isabel Allende, Was wir Frauen wollen. Mujeres del alma mía

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Über den Autor ANAKREON

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