Nietzsche. Aquarellzeichnung von Anakreon

Friedrich Nietzsche (1844-1900), ein deutsches Ärgernis. Den einen zu rechts, den anderen zu kirchen- oder frauenfeindlich, zu anarchistisch, zu elitär: für jeden Geschmack ist der passende Farbbeutel dabei. Dabei sind vor allem seine Aphorismen genauso amüsant zu lesen wie seine Vita.
Sein Elternhaus in Röcken war ein Hort pietistischer Frömmigkeit: geachtet, gottesfürchtig, rechtschaffen und provinziell verkörperte die Familie alle Tugenden und Neurosen des deutschen Pfarrhauses bei Lindenblütentee statt Rotwein. Mit nicht einmal fünf Jahren verlor er seinen Vater und wuchs fortan in einer von Frauen beherrschten Welt auf: Großmutter, zwei Tanten, eine kleine Schwester und die Mutter zerrten von früh bis spät an ihm herumherum. Dies mag erklären, weshalb er nach der Flucht aus dieser Welt frömmelnder Betschwestern Frauen gegenüber stets gehemmt und distanziert war.
Musikalisch sehr begabt wie der Vater schrieb er mit zehn Jahren eine Motette, es folgten eine Reihe Gedichte. Hier, bei der Musik und der Betrachtung der Kunst, fühlte der junge Hochbegabte sich wohl. Bereits um die Zeit seiner Konfirmation hatte er sich hingegen innerlich vom Christentum losgesagt. Dagegen schwärmte er für die Antike, war ein herausragender Griechisch- und Lateinschüler und verehrte die Dichtung der deutschen Romantik.

Der Student und Menschenfeind
1864 nahm Nietzsche das Studium der klassischen Philologie und Theologie an der Universität Bonn auf, die auf diesem Fachgebiet großes internationales Ansehen genoss. So gelangte er auch in den Kreis der Burschenschaften, wurde Mitglied der „Franconia“, die er nach einem Jahr aber wieder verließ. Laute Geselligkeit und der Trubel vieler Menschen lagen ihm nicht. Nähere Beziehungen zu Frauen sind nicht verbürgt, und das, was er als Zaungast miterlebte, war nicht eben angetan, in ihm den Wunsch nach ehelicher Verbindung aufkeimen zu lassen:
„Wenn die Ehegatten nicht beisammen lebten, würden die guten Ehen häufiger sein.“ In diesem Sinne auch:
„Allzu geistige Männer bedürfen eben so sehr der Ehe, als sie ihr wie einer widrigen Medizin widerstreben.“

Mit gerade einmal 24 Jahren, noch vor der Promotion, hielt er als Professor seine Antrittsvorlesung an der Universität Basel mit dem Titel „Homer und die klassische Philologie“.
Am gesellschaftlichen Leben in Basel nahm er zunächst regen Anteil, ging zu Gesellschaften und war als hervorragender Tänzer beliebt. Im Umgang mit anderen zeichnete er sich durch große Höflichkeit und Taktgefühl aus, beherrschte geschliffene Formen und schätzte schöne Kleidung. Doch dahinter lauerte stets die Abneigung vor Menschenmengen. Ein deutlicher Zwiespalt trat zutage: das Gefühl des Alleinseins und Versagensängste gepaart mit dem Bewusstsein des Exzellenz und der Überlegenheit. Trotzdem waren ihm Dünkel und Selbstherrlichkeit fremd. Daher rät er, stets auch die Meinung anderer zu achten:
Verderblich.
Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.

Richard Wagner

Die entscheidende Freundschaft knüpfte er zu Wagner, der damals bei Luzern lebte. Richard und Cosima schlossen den jungen Gelehrten ins Herz und richteten ihm zwei Zimmer in ihrem Haus ein. Auch Wagner, den Nietzsche seit Jahren bewunderte, was begeistert von der Philosophie des Eigenbrötlers Arthur Schopenhauer. Zum ersten Mal seit seiner Kindheit fand Nietzsche so etwas wie eine geistige Heimat und war von Wagner wie geblendet, so dass er dessen Egoismus und Rücksichtslosigkeit nicht wahrnahm. Der Einzelgänger Nietzsche schätzte die Freundschaft als eine der höchsten Tugenden überhaupt:
„Es gibt wohl hier und da auf Erden eine Art Fortsetzung der Liebe, bei der jenes habsüchtige Verlangen zweier Personen nach einander einer neuen Begierde und Habsucht, einem gemeinsamen höheren Durste nach einem über ihnen stehenden Ideale gewichen ist: aber wer kennt diese Liebe? Wer hat sie erlebt? Ihr rechter Name ist Freundschaft.“
Nachdem er 1870 als Sanitäter am Preußisch-Französischen Krieg teilgenommen hatte, schwand seine Bewunderung für Preußen und die Verlogenheit der bürgerlichen Gesellschaft, die diesen Staat stützte. Ein Hauptkritikpunkt am selbstzufriedenen Bürgertum ist dessen Vergötzung der Arbeit und der fehlende Sinn für Muße und Kunst, was auch heute nichts von seiner Aktualität verloren hat:

Muße und Müßiggang

Man schämt sich jetzt schon der Ruhe; das lange Nachsinnen macht beinahe Gewissensbisse. Man denkt mit der Uhr in der Hand, wie man zu Mittag isst, das Auge auf das Börsenblatt gerichtet, — man lebt, wie Einer, der fortwährend Etwas „versäumen könnte“… „Man ist es seiner Gesundheit schuldig“ — so redet man, wenn man auf einer Landpartie ertappt wird. Ja, es könnte bald so weit kommen, dass man einem Hange zur vita contemplativa (das heißt zum Spazierengehen mit Gedanken und Freunden) nicht ohne Selbstverachtung und schlechtes Gewissen nachgäbe.

Hauptmangel der tätigen Menschen

Den Tätigen fehlt gewöhnlich die höhere Tätigkeit: ich meine die individuelle. Sie sind als Beamte, Kaufleute, Gelehrte, das heißt als Gattungswesen tätig, aber nicht als ganz bestimmte einzelne und einzige Menschen; in dieser Hinsicht sind sie faul…Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik. – Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tage nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens wer er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.

Apollo und Dionysos

Mit 28 Jahren hat er fast alles erreicht, was in einer akademischen Karriere möglich ist. Zum Entsetzen aller bricht Nietzsche nun mit allen Wertvorstellungen der klassischen Philologie, als er seine Schrift „Die Geburt der Tragödie“ veröffentlicht. Sein Gedanke ist, die Entwicklung der griechischen Tragödie aus dem rituellen Chortanz des Dionysoskults zu erklären, als Beweis dafür, dass in der antiken Tragödie zwei verschiedene Lebensformen verschmelzen, das Dionysische und das Apollinische, die Schlüssel zum Verständnis seines gesamten späteren Denkens. Vereinfacht gesagt steht Dionysos für die Ektase, das Rauschhafte, Gefühl und Kreativität. Apoll vertritt Klarheit, Verstand, Maß und Schönheit.
Nietzsche zufolge entspringt die griechische Tragödie dem ekstatischen Chortanz, d.h. der Musik.


Das kritische Denken als Feind der Kultur

Mit dem Untergang der griechischen Tragödie habe sich eine allgemeine, tief empfundene Leere verbreitet, die bis in die Moderne fortdaure. Doch die Musik Richard Wagners werde imstande sein den tragischen Mythos neu zu beleben, den Aberglauben des Christentums zu überwinden und die Menschen zu neuen Daseinsformen hinzuführen. Eine von Wagner geprägte deutsche Kultur sei in der Lage, eine neue Epoche apollinisch-dionysischen Geistes einzuleiten. Nietzsches Thesen wurden in der Fachwelt fast durchweg abgelehnt und er konnte seinen alten Ruf als Wissenschaftler nie wiederherstellen. Dazu trugen seine Vorstellungen bei, die im krassen Widerspruch zur bürgerlichen Anbetung eines idealisierten Griechentums standen.

Fremdheit der Antike
Was ist unser Geschwätz von den Griechen! Was verstehen wir denn von ihrer Kunst, deren Seele – die Leidenschaft für die männliche nackte Schönheit ist! – Erst von da aus empfanden sie die weibliche Schönheit. So hatten sie also für sie eine völlig andere Perspektive als wir.
[Man spüre das] am feinsten an dem Grad von Fremdheit, den das griechische Altertum – eine Welt ohne Sündengefühle – immer noch für unsere Empfindung hat.

Das Gewissen seiner Zeit

Nachdem er sich Wagner bis zum endgültigen Bruch entfremdet hat, entstehen Mitte der achtziger Jahre die „Unzeitgemäßen Betrachtungen“. Am Vorabend der ersten Bayreuther Festspiele kommt er zu der Einsicht, dass Wagner nicht der erhoffte der Seher der Zukunft ist – das will Nietzsche nun für sich selbst beanspruchen. Auch nimmt er Abstand von dem Gedanken, die Kunst könne das Dasein „erlösen“- sie kann nur ein vereinfachtes Bild des komplexen Lebens anbieten. Schon allein wegen seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes flieht er regelrecht in den Bayrischen Wald. Hier entstehen erste Aufzeichnungen zu Menschliches Allzumenschliches. Auch wenn es mit seiner Gesundheit nicht zum Besten steht, gießt er seinen Spott auf all das, was für ihn die Langeweile und Ödnis der bürgerlichen Daseinsform und die Religion, die sie sich als Deckmäntelchen umgehängt hat:

Mit Vorteil religiös sein
Leute, welchen ihr tägliches Leben zu leer und eintönig vorkommt, werden leicht religiös: dies ist begreiflich und verzeihlich; nur haben sie kein Recht, Religiosität von denen zu fordern, denen das tägliche Leben nicht leer und eintönig verfließt.

Die strafende Gerechtigkeit.
Sodann gab es im Altertum wirklich noch Unglück, reines, unschuldiges Unglück; erst im Christentum wird alles Strafe, wohlverdiente Strafe: es macht die Phantasie des Leidenden auch noch leidend, sodass er bei allem Übel-ergehen sich moralisch verwerflich und verworfen fühlt. Arme Menschheit!

Zu seinen schlechten Augen gesellte sich immer öfter starker Kopfschmerz bis hin zur Migräne. Seine Schwester Elisabeth drängte sich immer dreister in sein Leben, 1875 bezog sie eine Wohnung mit ihm in Basel. Versuche, auf ungelenke Weise zu einer Frau zu kommen (eine „zu mir passenden, aber notwendig vermöglichen Frau“), schlagen fehl.

Dem Dasein kommt keine Bedeutung zu

Trotz seiner Beschwerden sitzt er unablässig am Schreibpult: Menschliches Allzumenschliches konzipierte als ein Buch für freie Geister
Fortan lebt er im Bewusstsein, dass die Wirklichkeit keine eigene Bedeutung hat. Sie existiert, ist aber sinnlos. Nicht mehr die Kunst kann das Leben erlösen, sondern die Philosophie, indem sie alle Werte umdreht.
In den folgenden Werken, der Morgenröte und der Fröhlichen Wissenschaft lebt er diese neue Freiheit aus, ohne dass nun wesentlich neue Gedanken hinzutreten. Wie ehedem bricht sich sein Individualismus und die Verachtung der Massen Bahn:

Abseits.
Der Parlamentarismus, das heißt die öffentliche Erlaubnis, zwischen fünf politischen Grundmeinungen wählen zu dürfen, schmeichelt sich bei jenen vielen ein, welche gern selbständig und individuell scheinen und für ihre Meinungen kämpfen möchten. Zuletzt aber ist es gleichgültig, ob der Herde eine Meinung befohlen oder fünf Meinungen gestattet sind. – Wer von den fünf öffentlichen Meinungen abweicht und beiseite tritt, hat immer die ganze Herde gegen sich.

Die Bekanntschaft mit der hochbegabten Lou Andreas-Salomé, die er in Rom kennen und schätzen lernt, veranlasst seine Schwester zu üblen Intrigen aus Eifersucht auf den Bruder. So kommt es bald darauf nicht mit zum Bruch mit der Schwester, sondern auch mit der Mutter. Nietzsche ist einsamer und unglückliche als je zuvor. Es kommt zwar zur Versöhnung, aber das alte Vertrauen stellt sich nie wieder ein.

Also sprach Zarathustra

Zarathustra ist anders als die vorhergehenden Werke ganz und gar als Dichtung konzipiert und geschrieben. Der Text ist durch Gleichnisse in poetischer Sprache verschlüsselt und gleicht einer religiösen Offenbarung. Die Grundzüge dieses neuen Evangeliums verheißen ein Reich von dieser Welt: da Gott tot ist, kann der Mensch nur die Erhöhung seiner selbst anstreben. Hier werden nun gegen die christlichen Tugendlehren die Freuden der diesseitigen Genüsse gepriesen. Nietzsche, der nicht einmal dem Konflikt mit der Schwester gewachsen war, als Soldat physisch versagte und stets glücklos verliebt war, lässt Zarathustra predigen: „Der Mann soll zum Kriege erzogen werden und das Weib zur Erholung des Kriegers:“ und empfiehlt:
„Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“
Das letztgenannte ist wohl das bekannteste und gleichwohl am meisten missverstandene Zitat. Anders als die Dumpfbacken am Stammtisch glauben, ist das kein kerniger Männerspruch, sondern eine Mahnung, sich als alter Mann nicht von den Reizen einer jungen Frau bezirzen zu lassen. Der betagte Aristoteles fällt auf die Verführungskünste der jungen Phyllis herein und muss ihr seine Liebe beweisen, indem er ihr als Reitpferd dient und sie zum Gaudium des Hofstaats, der sie heimlich beobachtet, durch den Garten ziehen. Dieser Gedanke steht hinter Nietzsches Ausspruch: „Mann, mach dich nicht zum Affen!“ Eine verkappte Neigung zu SM- Praktiken ist daher auszuschließen, so prickelnd sie auch unsere voyeuristischen Sehnsüchte bedienen würde.

Beginnender geistiger Abbau

Nietzsche letzte Schaffensjahre vor dem Zusammenbruch sind bereits von Anflügen geistiger Umnachtung gekennzeichnet, seine Selbstüberschätzung und sein Sendungsbewusstsein steigern sich ins Maßlose.
Nietzsches Gedankenwelt der Spätzeit kann unter dem Begriff Nihilismus zusammengefasst werden: Für den Menschen kommt es darauf an, sein Leben in einer an sich sinnlosen Welt zu meistern. Der Nihilismus weist Stärken und Schwächen auf: einerseits entlarvt er alte und neue Lehren als ideologische Falschmünzerei, das Staatschristentum, die bürgerliche Gesellschaft in ihrer moralischen Verlogenheit oder den heraufziehenden Sozialismus.

Bedenkliche Denkansätze und tragisches Ende

Verfänglich ist aber das Konzept eines Rechts des Stärkeren, das sogar biologisch begründet wird und von den Rassentheoretikern aufgenommen wird. Doch darum geht es ihm überhaupt nicht, sondern um eine nihilistische Ansicht der Welt und deren wertfreie Betrachtung. Die Umkehr alter Moralvorstellungen setzt neue Maßstäbe:

Das Arterhaltende
Die stärksten und bösesten Geister haben bis jetzt die Menschheit am meisten vorwärts gebracht: sie entzündeten immer wieder die einschlafenden Leidenschaften – alle geordnete Gesellschaft schläfert die Leidenschaften ein –, sie weckten immer wieder den Sinn der Vergleichung, des Widerspruchs, der Lust am Neuen, Gewagten, Unerprobten, sie zwangen die Menschen, Meinungen gegen Meinungen, Musterbilder gegen Musterbilder zu stellen. Mit den Waffen, mit Umsturz der Grenzsteine, durch Verletzung der Pietäten zumeist: aber auch durch neue Religionen und Moralen!

Nietzsche, der so oft Gescheiterte, sieht sich mit solchen Worten als Prophet einer Philosophie der Macht. Ein Zug von Gewalt geht durch dieses Denken. Die neue Lehre ist eine Rechtfertigung der physisch und geistig Starken. Diesem Ideal entspricht er selbst in keiner Weise mehr.
Es kommt zum Zusammenbruch auf offener Straße in Turin, danach die letzten 10 Lebensjahre in geistiger Umnachtung, gepflegt von Mutter und Schwester.
Sprachlich ein Meister des pointierten Aphorismus, aber auch tief empfundener Lyrik und kunstvoller rhythmischer Prosa, hatte er einen überragenden Einfluss auf die literarische, psychologische und philosophische Ausdrucksweise der nachfolgenden Generation. Mit seiner Wortgewalt und auch mit seinem Humor – was oft vergessen wird…

Meinem Leser
Ein gut Gebiss und einen guten Magen —
Dies wünsch‘ ich dir!
Und hast du erst mein Buch vertragen,
Verträgst du dich gewiss mit mir!

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Über den Autor ANAKREON

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