Blick aus der Villa Rufolo in Ravello/Italien (Foto Anakreon)

Paul Auster, Jahrgang 1947, wurde in Newark im US-Bundesstaat New Jersey geboren. Die Eltern seines Vaters waren jüdische Immigranten aus Galizien, das damals noch zur k. u. k. Monarchie gehörte. Auch seine Mutter stammte aus dem Kulturkreis osteuropäischer Juden. Austers Schwester Janet kam drei Jahre nach ihm zur Welt. Die Geschwister wuchsen in einem mittelständischen, bildungsbürgerlichen Umfeld auf. Bereits als 12jähriger Schüler schrieb Auster erste Gedichte und Aufsätze und war leidenschaftlicher Bücherleser, doch beileibe kein Stubenhocker. Er tat sich als talentierter Sportler hervor, und zwar gleich in allen dreien der amerikanischen Prestigedisziplinen Baseball, Basketball und Football. Nach einer gescheiterten ersten Ehe ist er seit 1982 mit der Autorin Siri Hustvedt verheiratet. Die beiden bilden eines der seltenen Doppelgestirne der Literaturszene und sind so etwas wie Klassiker der zeitgenössischen amerikanischen Literatur geworden. Nach Essays und vor allem Übersetzungen aus dem Französischen erfolgte Paul Austers Wendung zum Prosadichter mit dem Buch Die Erfindung der Einsamkeit, einer literarische Annäherung an die Person seines Vaters mit teils biographischen, teils essayistischen Zügen. Zum Verständnis der Person Paul Auster ist dieses kleine Buch von etwa 170 Seiten besonders zu empfehlen, zumal biographische Bezüge in vielen seiner Werke zum Tragen kommen.

Die Einsamkeit des Vaters
Die Erfindung der Einsamkeit beginnt mit einem Ereignis, das zugleich gewöhnlich und einzigartig ist. Viele aus der Generation 60 Plus sahen sich bereits damit konfrontiert: der Verlust der eigenen Eltern. Sam Auster, der nach einer Scheidung 15 Jahre allein in einem großen Haus in New Jersey lebte, bei bester Gesundheit, nicht einmal alt, ohne jede Vorgeschichte von Krankheit, ist plötzlich verstorben. Die Beziehung zwischen Sam Auster und Sohn Paul war gekennzeichnet von der inneren Abwesenheit des Vaters, auch wenn sie zusammen waren. Die Unfähigkeit, seinen Sohn wahrzunehmen, scheint ein Hauptwesenszug seines Vaters zu sein. Doch seine selbstgewählte innere Einsamkeit schafft eine Distanz nicht nur zu ihm, sondern zu allen, die ihn umgeben. Gesprächen weicht er geschickt aus, indem er sich entweder zurückzieht oder sich auf eine gespielte Spaßposition zurückzieht, was ja nichts anderes als eine Form der Abwesenheit ist.
Obwohl er es sich ein luxuriöses Leben leisten könnte, lebt er in einer mönchischen Kargheit, nimmt Essen zu sich, ohne es jemals zu genießen („merely consuming food, never savoring it“). Überhaupt lebt er eingesponnen in den Kokon seiner eigenen Welt, auch wenn er in Gesellschaft ist. Selten genug geht er einmal auf eine Party, und selbst da kann es passieren, dass er unvermittelt einschläft. Gleichwohl hält er sich nicht bewusst von seinen Kindern entfernt, seine Distanziertheit gehört zu seinem Wesen: Wie alles andere in seinem Leben sah er seinen Sohn nur durch den Nebel seiner Einsamkeit. („Like everything else in his life, he saw me only through the mists of his solitude“).

Unser Alltag steht still
Es ist nicht verwunderlich, dass der plötzliche Tod seines Vaters – das abrupte Ende einer so merkwürdigen, unterentwickelten und scheinbar kaum existenten Beziehung – seinen Sohn Paul aus dem Tritt gebracht hat. Wohl um ersten Mal denkt Paul über den Tod nach, was man einem jungen Vater in den Dreißigern auch nicht verdenken kann. Im Leben ist der Mensch mit seinem Körper identisch, sinniert er, erst mit dem Tod ändert sich das: „Das ist die Leiche von X, nicht: das ist X“ („This ist he body of X, not this is X“). Sein unerwartetes Ableben löste in Paul nicht nur innere Schockwellen aus, sondern weckte auch das verzweifelte Bedürfnis, endlich seine Erinnerung an den Mann, der sein Vater gewesen war, und seine eigenen Gefühle in Bezug auf ihr beider Leben Revue passieren zu lassen und in Worte zu fassen. Als ihn die Nachricht an einem Sonntagmorgen um 8 Uhr erreicht, kann er keinen vernünftigen Gedanken fassen. Aber dann, noch bevor er und seine Frau die Koffer packen und die dreistündige Fahrt nach New Jersey antreten, weiß er, dass er über seinen Vater schreiben muss. Er hat keinen Plan, keine genaue Vorstellung davon, was das bedeutet. „Ich dachte: Mein Vater ist tot. Wenn ich nicht schnell handle, wird sein ganzes Leben mit ihm verschwinden.“ („I thought: my father is gone. If I do not act quickly, his entire life will vanish along with him“).

Spurensuche im Leben eines anderen
Die Erfindung der Einsamkeit beginnt also mit Paul Austers plötzlichem Bedürfnis, das Leben seines Vaters vor dem Verschwinden zu retten. Es führt zunächst zu einer Aufarbeitung seines Verhaltens und seiner Eigenheiten, einer Rekonstruktion aus Erinnerungsfetzen und Eindrücken. Die tastende Schilderung erfolgt in Form einer Reihe relativ kurzer Absätze und eingestreuter Essays, die das Verhalten des Vaters gegenüber seiner Familie und seinen Geschäftspartnern sowie sein gesellschaftliches Leben nach der Scheidung beschreiben.
Makabrer Zufall: drei Tage vor seinen Tod kauft Sam Auster ein neues Auto. Als sein Sohn auf den Tacho schaut, schrickt er zusammen: er ist genau 67 Meilen damit gefahren. Mit 67 Jahren ist er verstorben. 67: Als ob dies die Distanz zwischen Leben und Tod wäre. Ein kurzer Ausflug, kaum länger als die Fahrt in die nächste Stadt („A tiny trip, hardly longer than a drive to the next town“). Wie es in einem unerwarteten Sterbefall oft vorkommt, müssen die Hinterbliebenen den Nachlass sichten. Jedes Mal, wenn er eine Schublade oder einen Schrank öffnet, fühlt Paul sich wie ein ungebetener Eindringling, fast wie ein Einbrecher, der in die geheimen Gedankengänge eines anderen eindringt. Es kommt ihm geradezu unfair vor, dass sein Vater nicht dagegen einschreiten kann. Er hat kein Recht, in sein Privatleben einzudringen („I had no right to invade his privacy“). Bezeichnend für das Wesen seines Vaters ist das Album, dass Paul beim Durchstöbern der Unterlagen entdeckt: Ein sehr großes Album, in teures Leder gebunden, mit einem goldgeprägten Titel auf dem Einband – „Das ist unser Leben: Die Austers“. Innen ist es völlig leer.“ („One very big album, bound in expensive leather with a gold-stamped title on the cover – This is Our Life: The Austers – was totally blank inside“).

Ein Blick in die Familiengeschichte
Vielsagend ist auch ein Familienfoto aus der Kindheit seines Vaters: das Bild des Großvaters ist herausgerissen worden. Die Frau auf dem Bild, seine Großmutter, hatte ihren Mann im Jahr 1919 erschossen und war dennoch freigesprochen worden. Einer der Brüder des Ermordeten hatte danach vergeblich versucht, sie aus Rache zu töten. Diese Tat und ihre Folgen haben offensichtlich den späteren Charakter von Sam Auster, Pauls Vater, dem jüngsten Kind, entscheidend geprägt. Die Gewalttat wurde in der Familie stets totgeschwiegen, und nur durch einen außergewöhnlichen Zufall lernen die Angehörigen nach vielen Jahren die Einzelheiten kennen. 1970 sitzt Pauls Cousine im Flugzeug neben einem älteren Herrn, der aus Kenosha/Wisconsin stammt- dem damaligen Wohnort der Familie- und sie mit den Informationen zu dem Fall versorgt. Womöglich ist ein Charakteristikum in Paul Austers Romanen, das ihm von Kritikern oft vorgehalten wird, nämlich unglaubliche Zufälle, auf diese Erfahrung zurückzuführen. Zeitungsausschnitte über den Fall und Gerichtsakten ergeben, dass Pauls Großmutter ihren Mann nicht allein aus Eifersucht erschossen hat, sondern vor allem in Sorge um ihre fünf Kinder war, da ihr Mann dabei war, sein Geld für eine Geliebte zu verprassen. Aus Gründen seelischer Probleme und der Familiensituation wird sie freigesprochen, verlässt Kenosha und führt mit ihren Kindern ein entbehrungsreiches Leben. So schmiedet sie eine Schicksalsgemeinschaft, die stets zusammensteht. Auf seine Brüder lässt Sam Auster deshalb nichts kommen, egal, was man ihnen vorwerfen könnte: er ist doch mein Bruder („He is my brother“). Mit ihnen zusammen (und ohne die Ehefrauen!) besucht er seine Mutter jede Woche. Wie in jüdischen Familien üblich, ist die Mutter die Herrin der Sippe und genießt die Liebe und Verehrung, die ihr von ihren Söhnen entgegengebracht wird.

Ein anspruchsloses Leben
Schon vor der Scheidung führt lebte die wohlhabende Familie bescheiden. Stets windet sich Sam, wenn es darum geht, Geld auszugeben, etwa beim Restaurantbesuch. Alle suchen sich das billigste Menu aus, was der Vater lobend kommentiert: eine gute Wahl ( „a good choice“). Pflicht und Arbeit bestimmen sein Leben. Mit seinen Brüdern kauft und vermietet er Häuser, erweist sich aber als großzügiger und beliebter Investor, der Mieten stundet und abgelegte Kleidung seiner eigenen Kinder an die durchweg bedürftigen Familien verschenkt. Vor allem nach der Scheidung, als er allein in dem großen Haus wohnt, gönnt er sich kaum etwas. Nicht aus Geiz, sondern aus Gewohnheit. In seinem frugalen Leben entbehrt er nichts, da er keine Ansprüche stellt. Er raucht und trinkt nicht, kennt keinen Hunger nach sinnlichen, keinen Durst nach geistigen Genüssen („He did not smoke, he did not drink. No hunger for sensual pleasures, no thirst for intellectual pleasures”). Bücher langweilen ihn. Umso größer ist seine Verwunderung, um nicht zu sagen sein Befremden, über seinen Sohn, der sich der Welt der Bücher und der Literatur verschrieben hat. Paul schickt ihm jeden Zeitungsauschnitt über seine Publikationen und jedes neue Buch zu, wofür der Vater sich stets bedankt- aber ob er sie auch liest?, fragt sich Paul. Doch endlich fügt es sich, dass dem Sohn die Anerkennung des Vaters zuteil wird, als er nämlich in Paris lebt und der Vater ihn auf einer kurzen Reise nach Europa besucht. Dort wird er Zeuge, wie dem Sohn ein ganzes Bündel Dollarscheine als Vorschuss für eine Arbeit ausgehändigt wird. Man kann mit Schreiben tatsächlich Geld verdienen!

Niemanden lässt er zu nahe an sich heran
Nach der Scheidung führt Sam Auster das zurückgezogenen Leben weiter, macht seine Arbeit, trifft seine Brüder, hat sonst wenig soziale Kontakte. Hin und wieder eine Freundin, die letzten zwölf Jahre eine feste Beziehung, wobei sogar von Heirat die Rede ist, doch Sam hält sich wie immer bedeckt. Nach seinem Tod stellt sich heraus, dass es mehrere Freundinnen gab, wobei keine von der anderen wusste. Jede von ihnen war mit einer anderen Geschichte gefüttert worden, und jede dachte, sie hätte ihn vollständig in Besitz genommen. Wie sich herausstellte, wusste keine von ihnen auch nur das Geringste über ihn. Er hatte es geschafft, sich ihnen allen zu entziehen (“Each one had been fed a different line, and each one thought she had possessed him entirely. As it turned out, none of them knew the slightest thing about him. He had managed to elude them all”).

Das Buch der Erinnerung
lautet der Titel des zweiten Teils von Die Erfindung der Einsamkeit. Darin schreibt Paul über sich in der dritten Person und stellt Situationen dar, die seine Beziehung zu seinem Vater betreffen, befasst sich mit der Beziehung zu seinem Sohn, mit dem Verlust seines Großvaters (mütterlicherseits) und damit, wie er das einsame Leben als Schriftsteller meistert sowie mit den Themen Isolation und Sprache, Erinnerung und Gegenwart. Es enthält anspruchsvolle und erhellende Passagen, aber auch viele literarische Anspielungen, die nicht immer leicht zu durchschauen sind. Eingestreut sind Erinnerungen an seine Zeit in Paris und eine Vielfalt von Zitaten, die den Aufbau der inneren Welt des Paul Auster begleiten. So zitiert er Blaise Pascal: Das ganze Unglück des Menschen rühre von einer einzigen Sache her: dass er nicht fähig sei, ruhig in seinem Zimmer zu bleiben. („All the unhappiness of man stems from one thing only: that he is incapable of staying quietly in his room“). Der zweite Teil stellt höhere Ansprüche als der erste, gleichwohl findet man bewegende, feinfühlig wahrgenommene Porträts von Menschen und Beziehungen. Das Wiederauffinden von Erinnerungen und das Schreiben darüber hilft uns, die überflüssige Materie des Lebens abzutragen, um die wahre Form dessen, was wir sind, zu enthüllen. „Es war. Es wird nie wieder sein. Denk daran.“ („“It was. It will never be again. Remember.”), lautet das Schlusswort.

Weitere Buchempfehlungen:

Buchtipp: Cees Noteboom, Der Ritter ist gestorben (De ridder is gestorven)

Buchtipp: Birgit Vanderbeke, Das Muschelessen

Buchtipp: Friedrich Torberg, Die Tante Jolesch. Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten

Buchtipp: Colette, Claudines Mädchenjahre. La Maison de Claudine

Buchtipp: Domenico Starnone, Auf immer verbunden. Lacci

Buchtipp: Aarto Paasilinna, Der Sommer der lachenden Kühe

Buchtipp: Uwe Timm, Die Entdeckung der Currywurst

Buchtipp: Antonio Muñoz Molina, Siesta mit Blanca.

Buchtipp: Helga Schubert, Vom Aufstehen

Buchtipp: Eduardo Mendoza, Pomponius Flatus

Buchtipp: Romain Gary, Frühes Versprechen. La promesse de l’aube.

Buchtipp: Domenico Starnone, Auf immer verbunden. Lacci

Buchtipp: Markus Werner, Am Hang

Buchtipp: Jeannette Walls, Schloss aus Glas

Buchtipp: Gavino Ledda, Mein Vater, mein Herr

Buchtipp: Margaret Mazzantini,Geh nicht fort

Buchtipp: Siri Hustvedt, Der Sommer ohne Männer

Buchtipp: Anna Wimschneider, Herbstmilch.

Buchtipp: Theodor Fontane, Unterm Birnbaum

Buchtipp: Arno Schmidt, Aus dem Leben eines Fauns

Buchtipp: Epikur, Die Philosophie der Freude

Buchtipp: Eine blassblaue Frauenschrift

Buchtipp: Angela Carter, Wie’s uns gefällt. (Wise Children)

Buchtipp: Alfred Andersch, Der Vater eines Mörders

Buchtipp: Julian Barnes, Metroland

Buchtipp: Dimitri Verhulst, Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau

Buchtipp: Elena Ferrante, Die geniale Freundin. L’amica geniale

Buchtipp: Pilippe Delerm, Ein Croissant am Morgen. Das kleine große Buch der Lebenskunst

Buchtipp: Ian McEwan, Am Strand.

Buchtipp: Isabel Allende, Was wir Frauen wollen

Buchtipp: Der Gaulschreck im Rosennetz

Buchtipp; Friedrich Nietzsche, Gesammelte Schriften

Buchtipp: Jan Koneffke, Die Tsantsa-Memoiren

Buchtipp: Grazia Deledda, Cosima.

Buchtipp: P.D. James, Im Saal der Mörder. The Murder Room


Über den Autor ANAKREON

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