Lucas Cranach “Der Jungbrunnen” 1546, Staatliche Museen zu Berlin—Preußischer Kulturbesitz, Gemäldegalerie.

Einem bejahrten Manne verdachte man, daß er sich noch um junge Frauenzimmer bemühte. „Es ist das einzige Mittel“, versetzte er, „sich zu verjüngen, und das will doch jedermann.“
(Goethe, Maximen und Reflexionen)
Das also war der Jungbrunnen des 72jährigen Dichters, als er die 17jährige Ulrike von Levetzow kennenlernte. Aus der Liaison wurde nichts, Ulrike blieb zeitlebens unverheiratet – und erreichte das biblische Alter von 95 Jahren- das also war ihr Jungbrunnen. Die Quelle, die den Menschen ewige Jugend schenkt, findet sich in vielen Kulturkreisen und hat auch im Abendland eine lange Tradition. Schon in der klassischen Antike kannte man die Geschichte von der Nymphe Juventa („Jugend“), von Jupiter in eine Quelle verwandelt, die jeden verjüngt, der in ihr badet. Aus dieser Tradition schöpft Lucas Cranach in seinem berühmten Bild vom Jungbrunnen. Auch der spanische Eroberer Ponce de León soll in Wirklichkeit nicht auf der Suche nach Gold gewesen sein, sondern nach den geheimnisvollen „Wassern von Bimini“ geforscht haben, die er auf Florida vermutete- die Bahamas wären richtiger gewesen, denn dort gibt es tatsächlich einen Ort mit diesem Namen, wo sich eine wundersame Quelle befindet. Sie enthält offenbar Lithium und Schwefel und soll eine heilende Wirkung entfalten. Zumindest behaupten Besucher, eine körperliche und geistige Verjüngung nach dem Bad darin erfahren zu haben. Das Prinzip des Jungbrunnens kennen wir noch heute: auf zahllosen Seiten preisen Hersteller ihre Mixturen an, die uns die verlorene Jugend zurückzugeben versprechen. Das Schöne daran ist, dass man sich wie beim Bad im Jungbrunnen nicht weiter anzustrengen braucht, einfach das „Superfood“ einnehmen und schon ist das Wunder geschehen.

Lässt Demenz sich aufhalten?
Eines der Zaubermittel heißt Spermidin. In einer Studie konnte der Nachweis erbracht werden, dass mit Gaben von Spermidin im Mäuseversuch tatsächlich eine verjüngende Wirkung erreicht werden konnte. Entsprechende Pillen sind für klingende Münze zu haben. (Quelle:Merkur)
Das bedeutet aber nicht, dass man nun teure Präparate erwerben müsste. Spermidin, benannt nach der männlichen Samenflüssigkeit, kommt in allen Organismen vor und in manchen Lebensmitteln in hoher Konzentration. So enthalten Weizenkeime, Käse (besonders englischer Cheddar) und Sojabohnen besonders hohe Konzentrationen des Stoffes. Allgemein wird auch die „gesunde Ernährung“ als Jungbrunnen gerne herbeizitiert, wobei schon viel gewonnen wäre, wenn man möglichst wenig hochprozessierte Nahrung, sprich Fertigfutter, Chips und Schokoriegel, zu sich nimmt. Ganz andere Wege beschreiten neue Medikamente. Wie in der FAZ vom 19.Juli 2023 zu lesen, ruhen große Hoffnungen auf dem Mittel Donanemab. Allerdings sind auch die Nebenwirkungen beträchtlich, von Hirnblutungen bis hin zu Todesfällen ist die Rede.

Äußere Faktoren nicht zu unterschätzen
Bereits unser Hör- und Sehvermögen ist von großer Bedeutung, was die Entstehung Demenzerscheinungen betrifft, weil zunehmende Wahrnehmungsstörungen zu Isolation und Abkapselung führt. Studien belegen, dass der Einsatz von Hörgeräten dazu beitragen kann, dem geistigen Abbau vorzubeugen. Auch der Blutdruck scheint eine Rolle zu spielen, denn alles, was den Blutgefäßen und dem Herzen die Arbeit erleichtert, nützt auch dem Gehirn. Grundsätzlich brauchen gesunde Menschen keine zusätzlichen Vitamingaben. Ein Mangel an Vitamin B12 hingeben kann ein Indikator dafür sein, dass sich eine Demenz ankündigt. Vitamin B12 ist für die Gedächtnisfunktion enorm wichtig, ein Mangel wird als eine der möglichen Ursachen für eine Demenz gehandelt. Daher überprüft man bei Verdacht auf eine solche Erkrankung in der Regel den B12-Wert im Blut mit als erstes. Im Anfangsstadium lassen sich solche Symptome oft wieder rückgängig machen, wenn B12 durch von außen zugeführt wird. Bedeutsam ist dieses Vitamin auch für Veganer. Sie weisen fast durchweg einen Mangel an Vitamin B12 auf, da sie keine tierischen Produkte zu sich nehmen.

Körperliches Training
Der natürliche Alterungsprozess lasst sich nicht aufhalten, allenfalls verlangsamen und Degenerationserscheinungen dämpfen. Ein Weg führt über die körperliche Ertüchtigung. Kraft und Ausdauer lassen im Alter zwar nach, aber dem kann man mit gezielten Sportübungen gegensteuern. Wichtig sind dabei regelmäßige Bewegung und leichtes Krafttraining. Niemand wird davon jünger, doch man kann lange Zeit sehr fit für sein Alter bleiben. Zwei Sporteinheiten von je dreißig Minuten pro Woche sind ein guter Anfang. Wichtig ist, dass man kontinuierlich übt und nicht wochenlang pausiert, um dann wieder aufzudrehen. Sport dient nicht nur dem Wohlbefinden, sondern scheucht uns auch regelmäßig aus dem bequemen Sessel. Viele neigen im Ruhestand noch mehr als je zuvor zur körperlichen Untätigkeit. Muskelaufbau und Kräftigung fördern das Herzkreislaufsystem und haben positiven Einfluss auf Blutdruck und Diabetes. (Quelle: Sportwissenschaftler erklärt Fitness) Körperlicher Abbau ist oft nicht sehr augenfällig, solange die geistige Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Beeinträchtigungen des Bewegungsapparats treffen auch Jüngere, und dank Gehhilfen ist ein selbstbestimmtes Leben weiter möglich. Auch Demenzerkrankungen beginnen meist schleichend, sind in ihren Auswirkungen aber deutlich gravierender. Man schätzt, dass allein in Deutschland 1,8 Millionen Menschen von diesen Erkrankungen betroffen sind. Demenz ist eine allgemeine Bezeichnung für nachlassende geistige Fähigkeiten, die oft mit Gedächtnisverlust einhergehen. In der Folge können Sprachfähigkeit, Konzentrationsvermögen und die Fähigkeit, logisch zu denken, deutlich beeinträchtigt sein. Auch wenn man es in jungen Jahren kaum für möglich hält, beginnt der Alterungsprozess bereits ab dem 30. Lebensjahr.

Das Zusammenspiel von Körper und Geist
Von da an sollte man auf vier Dinge achten: regelmäßige Bewegung, geistiges Training, ausgewogene Ernährung und soziale Kontakte. Man kann also schon in jungen Jahren Gewohnheiten entwickeln, die positive Folgen für das weitere Leben haben, und dabei gilt, je früher, desto besser. Die körperliche Fitness spielt eine wesentliche Rolle, denn Studien zufolge haben Ausdauersportarten wie Tanzen einen positiven Einfluss auf chronische Hirnschädigungen, etwa in Folge von Schlaganfällen. Auch kann man das Risiko für kleine, chronische Schlaganfälle reduzieren. Erwiesenermaßen steigert Tanzen auch die Gedächtnisleistung. In seinen komplexen Abläufen regt es mehrere Hirnareale gleichzeitig an. Die Kombination aus Denken, Sehen, Hören und Bewegen erfordert die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften. Tänzer schneiden daher in kognitiven Tests deutlich besser ab als Nichttänzer. Beim Tanzen muss man nicht nur die enorme Zahl der Schrittfolgen beherrschen, sondern stets flexibel auf die jeweilige Situation reagieren, abstoppen, ausweichen, improvisieren. Von Tanzen und Ausdauersport ganz allgemein profitiert zudem die Plastizität des Gehirns, also dessen Eigenschaft, sich durch Training zu verändern. Beim Tanzen kommt noch sie soziale Komponente hinzu, da man sich mit Gleichgesinnten trifft und austauscht.
Jemand, der viel zuhause sitzt und kaum Interaktionen mit anderen kennt, erhält hingegen kaum Anregungen. Das erhöht das Risiko für eine Demenzerkrankung. Wer indessen Anerkennung aufgrund einer neue Rolle und Tätigkeit in der Gesellschaft findet, schafft sich vor allem im Ruhestand ein wirkungsvolles Mittel gegen Depressionen. Besonders im Ehrenamt können Ältere ihren ganzen Erfahrungsschatz aus Leben und Beruf nutzbringend weitergeben. Dieses wirkt sich nicht nur positiv auf die Hirnleistung aus, sondern hebt auch die Stimmung, denn Depressionen und Demenzen treten häufig geradezu im Doppelpack auf. Menschen, die sich ehrenamtlich betätigen, sind seltener depressiv. (Quelle: PubMed (englischsprachig)

Den Geist stets wach halten
Das Gehirn ist ein Muskel, man muss ihn trainieren, pflegte einer unserer Professoren für Latein zu sagen. Recht hat er, denn man kennt kaum eine bessere Methode, den Geist geschmeidig zu halten als das Erlernen von Fremdsprachen. In eine andere Sprache überzuwechseln stellt auch schon in jungen Jahren eine Herausforderung für unser Gehirn dar. Der Effekt ist noch größer, wenn man sich in fortgeschrittenem Alter an eine neue Sprache wagt. Allerdings sollte man sich nicht dafür verbiegen. Wer sein Leben lang kein Interesse für Fremdsprachen aufbringen konnte, sollte sich nicht unbedingt zum Anfängerkurs Finnisch anmelden. Denn das A und O heißt: Lernen soll Spaß machen! Lernt man hingegen nur deshalb, weil es „gut gegen Demenz ist“, dann sind Misserfolge vorprogrammiert. Zudem gilt für den Spracherwerb: Hat man bereits Grundlagen, fällt das Lernen leichter. Wer also schon Latein oder Französisch beherrscht, wird im Spanischen und Italienischen viel Bekanntes vorfinden und Erfolgserlebnisse haben. Das gilt für alle sportlichen, geistigen und musischen Betätigungen. Man ist nie zu alt, um Singen oder ein Instrument zu lernen. Dazu gilt Musizieren als besonders effektiver Schutz vor Demenz, denn es erfordert Disziplin, Konzentration und körperliche Koordination.
(Quelle: NDR Ratgeber) Aber auch hier ist die wichtigste Voraussetzung, dass man Lust darauf und gewisse Grundlagen hat. Wer keine Noten lesen kann und nur genialisch herumklimpern will, sollte sich besser etwas anderes suchen, z.B. Brettspiele. Strategische Spiele wirken sich erwiesenermaßen positiv auf Demenz aus, vor allem solche, die eine gewisse geistige Flexibilität erfordern, wie etwa Schach. Auch das gute alte Kreuzworträtsel sollte als geistige Anregung nicht unterschätzt werden. (Quelle: PubMed (englischsprachig)

Wer rastet, der rostet
Wird das Gehirn nur wenig beansprucht, lässt es mit der Zeit nach. Daher ist es wichtig, im täglichen Leben immer wieder für ungewohnte Herausforderungen zu sorgen – zum Beispiel durch Reisen. Die Kombination aus Bewegung und Orientierung in einer neuen Umgebung ist eine besondere Stimulation für das Gehirn. Lebenslanges Lernen ist also ein Schlüssel zur Vermeidung oder zumindest Verlangsamung dementieller Erkrankungen, denn beim Lernprozess bilden Nervenzellen im Gehirn stets neue Verknüpfungen: Je dichter das Netz, desto größer ist die geistige Leistungsfähigkeit. Das konnte man schon in den 1980er-Jahren anhand einer Studie an Nonnen zeigen: Obwohl bei einigen der Frauen im Gehirn typische Alzheimer-Veränderungen nachgewiesen wurden, war bei keiner von ihnen eine reduzierte Hirnleistung wie Gedächtnis- oder Konzentrationsprobleme festzustellen. Anders als in einem Seniorenheim waren sie nicht zur Untätigkeit verurteilt, sondern von früh bis spät in einen Tagesablauf eingebunden, in dem sie sowohl flexibel reagieren als auch Routinearbeiten zuverlässig erledigen mussten. Tägliche Verrichtungen fördern die geistige Fitness, vor allem das Konzentrations- und Erinnerungsvermögen. So können auch Gartenarbeit oder Wandern das Wachstum und die Verknüpfung neuer Nervenzellen anregen, insbesondere im Bereich des sogenannten Hippocampus, der zentralen Schaltstelle im Gehirn.
(Quelle: NDR Ratgeber)

Geistige Herausforderungen vonnöten
Wichtig ist, dass man auch im Ruhestand seinen Tag strukturiert und sich Ziele setzt, die erreicht werden können. Wer etwa im Alter seine Leidenschaft fürs Kochen entdeckt, verbindet neue Erfahrungen mit Lebensgenuss. Kochen ist eine ebenso kreative wie anspruchsvolle Tätigkeit: Zubereitungs- und Garzeiten müssen auf die Minute genau aufeinander abgestimmt sein, wenn alles gleichzeitig und vor allem warm auf den Tisch gebracht werden soll. Je mehr Gänge ein Menü umfasst, desto größer ist die Herausforderung. Wer neue Gerichte mit bisher unbekannten Zutaten ausprobiert, deren Aussehen und Geschmack mit neuen Sinneseindrücken einhergehen, regt die Neubildung von Synapsen an, die für Gedächtnisleistungen unerlässlich sind. In der chinesischen Kultur zählt das Kochen genauso zu den Künsten wie Musik, Malerei und Kalligraphie. Ein Grund mehr, sich mit der Küche aus dem Reich der Mitte zu beschäftigen. Mit Gleichgesinnten ist der Erfolg noch größer, weil die Freude über das gemeinsame Werk ein ungeheures Stimulans ist. Schließlich ist der Mensch ist ein soziales Wesen und kann ohne die Gesellschaft anderer nicht existieren. Wir lernen nicht nur voneinander, wir lernen auch besser miteinander, wenn wir uns gegenseitig motivieren, die gemeinsame Tätigkeit unseren Ehrgeiz anstachelt, wenn wir Rückmeldung bekommen und uns austauschen können. Denn Kommunikation ist ein elementarer Aspekt des Lernens und damit der Gedächtnisaktivierung.

Überraschende Fähigkeiten des alternden Gehirns
Mit der Zeit verliert das Gehirn zwar einiges von seiner früheren Biegsamkeit, aber man sollte keineswegs dem Trugschluss aufsitzen, ab 60 gehe es nur noch bergab. Nach jüngsten Erkenntnissen sind ältere Menschen ihren jüngeren Zeitgenossen geistig durchaus ebenbürtig, in manchen Bereichen sogar überlegen, denn einige wichtige Fähigkeiten des Gehirns entwickeln sich bis weit über die 70 hinaus. Eine Studie, die 2021 in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“ vorgestellt wurde, legt den Fokus auf zwei Funktionsweisen des Gehirns, die sich erst im höheren Alter so richtig herausbilden: neue Informationen aufzunehmen und sich in extremen Belastungssituationen auf wesentliche Dinge konzentrieren zu können. Diese Fähigkeiten bedeuten, dass ältere Menschen vielen Jungen in Bezug auf die Sicherheit in der Entscheidung, Konzentration, Abwägung, mathematisches Verständnis und sprachlichen Ausdruck überlegen sein können. So gelangen die Älteren aufgrund ihrer Lebenserfahrung zu einer besonnenen und realistischen Einschätzung der aktuellen Lage und Gefahr und lassen sich von äußeren Störfaktoren und eigenen emotionalen Aufwühlungen weniger mitreißen. Wie die Ergebnisse dieser großen Studie nahelegen, können sich einige Fähigkeiten im Alter tatsächlich noch verbessern. („…whereas certain attention/executive functions clearly decline, others do not, with hints that some might even improve.“) Womöglich ist das eine Erklärung dafür, weswegen in traditionellen Stammeskulturen meist ein Ältestenrat die jungen Hitzköpfe vor unüberlegten Schritten abhielt.
(Quelle: Nature- englischsprachig)
(Quelle: Fitbook)

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