Irgard Keun in den 1920er Jahren

Das kunstseidene Mädchen spielt in den letzten Jahren der Weimarer Republik und erfreut sich heute als Schlüsselroman jener Zeit besonderer Wertschätzung. Die 1905 geborene Irmgard Keun verbrachte ihre Kindheit zunächst in Berlin. Innerhalb der Stadt zog die Familie mehrfach um, bis sie 1913 nach Köln übersiedelte. Keun besuchte zunächst eine Handelsschule im Harz, anschließend arbeitete sie als Stenotypistin. Als Zwanzigjährige wechselte sie auf die Schauspielschule in Köln. Die ersten Engagements in Greifswald und Hamburg hatten allerdings nur mäßigen Erfolg. Daher beendete sie 1929 ihre Schauspielkarriere und wandte sich, ermutigt von Alfred Döblin, dem Schreiben zu. Ihr erster Roman Gilgi, eine von uns machte sie 1931 über Nacht berühmt. Auch Das kunstseidene Mädchen (1932) wurde sofort ein Publikumserfolg. In diesem Roman erschafft die Autorin ein Zeitgemälde am Vorabend der nationalsozialistischen Machtergreifung, das geprägt ist von Massenarbeitslosigkeit, Verelendung und Unzufriedenheit. In den Straßen macht dich der Geruch der Armut breit; Hausierer, Huren und Halbverhungerte versuchen sich irgendwie durchzuschlagen. Gleichwohl herrscht in diesem Buch keine depressive Stimmung. Seine Lebendigkeit und Authentizität erhält das Werk vor allem durch einen schwarzen Humor und eine ungekünstelte, schnoddrige Sprache voller Grammatikfehler.

Abtauchen in die Illegalität
1932, im Jahr, als der Roman erschien, heiratete Irmgard Keun in Cochem an der Mosel den Autor und Regisseur Johannes Tralow; die Ehe wurde 1937 geschieden. Nach Hitlers Machtergreifung wurden ihre Bücher beschlagnahmt und verboten, ihr Aufnahmeantrag in die Reichsschrifttumskammer 1936 endgültig abgelehnt. Keun ging ins Exil (1936 bis 1940), zunächst nach Ostende in Belgien und später in die Niederlande. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Romane, die in deutschsprachigen Exil-Verlagen in den Niederlanden erscheinen konnten. Zu ihrem Freundeskreis gehören in diesen Jahren bekannte deutsche Exilanten. Bemerkenswert war die Liebesbeziehung mit Joseph Roth von 1936 bis 1938. Die beiden arbeiteten auch literarisch zusammen und unternahmen zahlreiche Reisen in Europa. 1938 trennte sich Keun von Roth, da sie dessen Eifersucht nicht mehr ertragen konnte. Nach der Besetzung der Niederlande durch die deutsche Wehrmacht im Mai 1940 kehrte Keun heimlich und mit gefälschten Papieren nach Köln-Braunsfeld zurück. Eine Falschmeldung über ihren angeblichen Selbstmord half ihr dabei, ihre Spuren zu verwischen.

Ein schwieriger Neubeginn nach dem Krieg
Bis zum Kriegsende lebte sie unter falscher Identität, nach 1945 arbeitete sie als Journalistin und versuchte sich mit kleineren Texte für Hörfunk, Kabarett und Feuilletons, konnte jedoch bei weitem nicht mehr an ihre Vorkriegserfolge anknüpfen. Sie lebte zeitweise in prekären Verhältnissen in einem Schuppen in Köln-Braunsfeld. Ab den 1960er Jahren blieben die Aufträge gänzlich aus, sie litt an den Folgen ihrer Trunksucht und verarmte zusehends. 1966 folgte ihre Einweisung in die Psychiatrie, wo sie sechs Jahre lang verblieb. Zeitungsberichte sorgten für eine Wiederentdeckung ihrer Bücher, durch deren Neuauflagen verbesserte sich ab 1979 ihre finanzielle Lage deutlich. 1982 starb sie an Lungenkrebs.
Viele von Irmgard Keuns Romanen verarbeiten satirisch und gesellschaftskritisch das Leben junger Frauen in der Endphase der Weimarer Republik. Nach dem verloreneren Ersten Weltkrieg veränderte sich das Leben in Deutschland in rasantem Tempo, mit dem Beruf der Stenotypistin tummelten sich mit einem Male Millionen junger Frauen auf dem Arbeitsmarkt und genossen vor allem in den Großstädten Freiheiten, von denen ihre Mütter nicht zu träumen gewagt hätten. Irmgard Keun war eine von ihnen, und vieles aus ihren Romanen dürfte auf eigenen Erfahrungen beruhen.

Ein neues Lebensgefühl in den Städten
Frauen waren nicht länger nur Begleiterinnen und schmückendes Beiwerk von Männern. Vorbei war die Zeit, da sie nach der Arbeit schnell nach Hause huschten. Sie bummelten stattdessen durch die Stadt, saßen in den Cafés und strömten in die Kaufhäuser, denn noch nie hatten so viele Frauen so viel eigenes Geld. Auch wenn sie in vielen Firmen ausgebeutet wurden, hielten sie sich für etwas Besseres als die Arbeiterinnen in den lauten, schmutzigen Fabrikhallen. Gleichwohl hatten viele der jungen Sekretärinnen oft allzu große und naive Hoffnungen. Auch Keuns Heldinnen geben sich selbstbewusst, schlagfertig und zielstrebig, ihnen fehlt es aber an wirtschaftlicher Unabhängigkeit und einem Sinn für Realismus. Schließlich ist das Gehalt der Stenotypistinnen nicht gerade üppig. Auch wenn sie sich selbst zum Mittelstand zählen, sind sie ökonomisch der Arbeiterschicht zuzurechnen, der die allermeisten von ihnen auch entstammen. Viele bleiben daher abhängig von dem Geld und der Zuwendung finanzkräftiger Männer, wenn sie sich „etwas leisten“ wollen, und gerade im Kunstseidenen Mädchen ist diese Schieflage überzeugend dargestellt. Mit ihrem assoziativen, witzig-plappernden Stil orientiert Keun sich an der gesprochenen Sprache und am Kino. Dabei entwickelt sie ein seltenes Talent, tragische Situationen durch humorvolle und selbstironische Darstellungsweise aufzulockern, was dem Ganzen die Schärfe einer sozialkritischen Analyse nimmt und viel eher an Slapstick-Szenen des Kintopps erinnert.

Erster Teil: Ende des Sommers und die mittlere Stadt
Der Ort der Handlung ist Köln: Da die achtzehnjährige Doris außer dem Maschinenschreiben nicht viel gelernt hat, und auch die Rechtschreibung nur unzureichend beherrscht, ist für sie ein sozialer Aufstieg aus eigener Kraft nur schwer möglich. Sie ist aber sehr selbstbewusst und glaubt ihren Kolleginnen überlegen zu sein: „Und ich bin ganz verschieden von Therese und den anderen Mädchen auf dem Büro und so, in denen nie Großartiges vorgeht. Und dann spreche ich fast ohne Dialekt, was viel ausmacht und mir eine Note gibt, besonders da mein Vater und meine Mutter ein Dialekt sprechen, das mir geradezu beschämend ist.“ Überdies ist sie sehr attraktiv und unterhält diverse Liebschaften, wobei sie sich gerne mit Geschenken verwöhnen lässt, die ihre Garderobe aufpeppen. Ein fülliger Verehrer wollte sie sogar heiraten: „Aber ich nicht. Weil ich doch auf die Dauer zu schade bin für kleine Dicke, die noch dazu Käsemann heißen.“ Für ihre Mutter empfindet sie geradezu Verehrung, ihren Vater verachtet sie. „Leider hat sie meinen Vater geheiratet, was ich für einen Fehler halte, denn er ist ein vollkommen ungebildeter Mensch und faul wie eine jahrelange Leiche […] Und fragte nur mal meine Mutter, warum sie als Klassefrau diesen Popel genommen hat und sagte sie nur, ohne mir eine zu langen: irgendwo muß man doch einmal hingehören.“ Ihre einzige große Liebe Hubert trennt sich von ihr, nachdem er seine Promotion abgeschlossen hat, um eine Frau aus seinen Kreisen zu heiraten. Jeder sieht, wo er bleibt.

In der Welt des Theaters
Ihr Geld verdient sie als Sekretärin in einer Kanzlei. Als ihr Chef eines Tages zudringlich wird, weist sie ihn heftig ab. Ihr wird gekündigt und ihre Mutter verschafft ihr eine Statistenrolle am Theater. Doris hält sich nun für eine Künstlerin, stellt aber schnell fest, dass die Schauspielschülerinnen ebenso von Höherem träumen wie die Büromädchen und gleichfalls skrupellosen Männern „kleine Gefälligkeiten“ leisten sollen. Doris weiß sich indes ihrer Haut zu wehren, einem Kollegen, der sie ständig betatscht, trampelt sie auf offener Bühne dermaßen auf die Zehen, dass er für alle Zeiten kuriert ist. Alles dreht sich im Theater darum, eine Sprechrolle in einem Stück zu ergattern, und sei sie noch so kurz. Eine ihrer Lieblingsfeindinnen ist Mila von Trapper, die auf einer bedeutenden Schauspielschule war. Sie spricht vor und „rutschte auf dem Boden und wand sich wie Tante Klärchen, wenn ihre Gallensteine loslegen- und schrie. Ich fand es nicht schön, aber ich muß sagen, so laut könnte ich’s nicht.“ Als Mila auf einer entlegenen Toilette ist, sperrt Doris sie ein, spricht selbst vor -und erhält den Satz. Dies bestärkt sie in ihrer Absicht, »ein Glanz« zu werden. Ihre Lüge, die Geliebte des Direktors zu sein, fliegt aber auf. Sie reist überstürzt nach Berlin.

Zweiter Teil: Später Herbst- und die große Stadt
Die Hauptstadt wirkt auf sie wie eine Verheißung: „Berlin senkte sich auf mich wie eine Steppdecke mit feurigen Blumen.“ Gleichwohl muss Doris Vorsicht walten lassen, meint sie, denn sie hat in der Theatergarderobe einen Pelzmantel mitgehen lassen, einen Feh, der ihr Glück und Wohlstand bringen soll, weil alle sie nun für eine Dame halten. Auch wenn sie kein Bein auf die Erde bekommt, meint sie in Berlin ihr Glück zu machen. Sie wohnt mal hier, mal da, bei Freundinnen, zuweilen wieder Männerbekanntschaften, wobei es nicht stört, wenn einer verheiratet ist: „Ich kann doch sehr verstehen, daß Männer untreu sind, denn wenn Frauen was ganz gehört, sind sie manchmal gut auf eine Art, die glatt gemein ist. Und so eine läßt einem doch keine Luft.“ Für kurze Zeit wird sie die Geliebte des neureichen Alexander und ist überwältigt von dem Luxus, den sie sich so lange erträumt hat. Sie fühlt sich als „Glanz“ und lässt ihre Freundinnen und die Mutter an ihrem plötzlichen Wohlstand teilhaben. Alexander ist zwar verheiratet und irgendwann wird seine Frau wieder auftauchen, doch noch genießen die beiden den Augenblick: “‘Hast du mich auch ein bißchen lieb, meine Taube, und nicht nur mein Geld?‘ fragt er voll Angst- und das rührt mich so, daß ich ihn wirklich ein bißchen lieb habe.“

Aufstieg und neuerlicher Fall
Alexander „… ist ein Mann mit Schliff, wenn auch klein und dick. Alle seine Freunde- lauter Großindustrien, sagen: ‚Alter Schäker, woher hat du die schöne Frau?‘ und küssen mir die Hand.“ Seine Wohnung ist ausgestattet mit dunkelroten Tapeten und Möbeln aus Eiche und Nussbaum und „Klubsessel, die haben kleine Aschenbecher umgeschnallt wie Armbänder- so eine Wohnung ist das.“ Doch Alexanders Frau kommt zurück, Doris flieht mit einigen seiner teuren Geschenken. Doris kommt unterdessen bei Freundin Tilli unter. Da deren Mann ihr nachstellt, sucht Doris sich zunächst ein möbliertes Zimmer. Wieder die Frage, wie sich durchschlagen. Selbst die Option Bardame fasst sie ins Auge, schreckt aber wieder zurück, denn dort sitzen „…die Mädchen einzeln auf ihren Hockern wie gerupfte Hühner auf der Stange, die erstmal eine Biomalzkur machen müssen, ehe daß sie wieder ein Ei legen können. Und davor so Kerle- wie sinnliche Hasen, die Männchen machen.“ Lippi Wiesel, der vermeintliche Journalist, bei dem sie kurzzeitig unterkommt, erweist sich ebenfalls als Rohrkrepierer, so dass für Doris am Ende nur die Straße bleibt: „Das kann keiner verstehen, der’s nicht erlebt hat.“

Dritter Teil: Sehr viel Winter und ein Wartesaal
Doris ist obdachlos, schlägt das Angebot ihres Bekannten Karl aber ab, zu ihm zu ziehen. Der siebenunddreißigjährige Ernst nimmt Doris aus Verzweiflung in seine gutbürgerliche Wohnung auf, denn seine Frau ist mit einem anderen durchgebrannt und er verzehrt sich im Trennungsschmerz. Doris sieht das ganz nüchtern: „Hat da `ne Wohnung mit Korkteppich, drei Zimmer mit Bad, einen Gummibaum und ein Diwan so breit mit seidiger Decke und so strahlende Zahnarztlampen- hat er alles und heult in seinem Bauch über ´ne ausgerückte Frau. Gibt doch so viele. Hat da `n lackiertes Bett, so ganz flach, und kleine Nachttische wie japanische Kochkisten und Ringe um die Augen wegen `ner Frau“. Zu ihrer Überraschung ist Ernst anständig zu ihr und hegt keine zweideutigen Absichten. Der Werbezeichner liebt nur seine verschwundene Hanne. Doris fühlt sich zunehmend wohl bei ihm und wächst in die Rolle der Hausfrau hinein. Nachdem sie auf der Straße völlig ausgemergelt war, nimmt sie wieder zu, auch in der Hoffnung, sie könne ihm gefallen.

Soziale Gräben sind kaum zu überwinden
Sie ist selbst überrascht, als sie beginnt, Ernst zu lieben und möchte, dass er sie und ihre Vergangenheit kennenlernt. Daher gibt sie ihm ihr sogar Tagebuch zu lesen. Doch mit seinem Vorschlag, den Pelzmantel zurückzuschicken, die Papiere in Ordnung zu bringen und Arbeit zu suchen, kann sie sich nicht anfreunden: “Ich denke gar nicht daran. Kommt denn unsereins durch Arbeit weiter, wo ich keine Bildung habe und keine fremden Sprachen außer olala und keine höhere Schule und nichts. Und kein Verstehen um ausländische Gelder und Wissen von Opern und alles, was zugehört.“ Da plötzlich tritt Hanne wieder in beider Leben. Doris unterschlägt zunächst einen Brief von ihr, in dem diese ihren Mann um Verzeihung bittet. Vergeblich bemüht sich Doris, mit Ernst – auch körperlich – die ersehnte Liebesbeziehung zu leben. Seine Liebe zu Hanne steht zwischen ihnen. Schließlich lässt Doris ihr den Vortritt. Erneut mittel- und obdachlos wird sie sich bewusst, dass sie ihrem Milieu kaum entkommen kann. Karls Angebot indes, zu ihm in die Gartenlaube zu ziehen, steht noch. Womöglich kommt es im Leben vielleicht doch nicht allein auf den »Glanz« an.


Ein hervorragend recherchiertes Buch über die Zeit zwischen den Weltkriegen.

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Buchtipp: Romain Gary, Frühes Versprechen. La promesse de l’aube.

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Buchtipp: Epikur, Die Philosophie der Freude

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Buchtipp: Angela Carter, Wie’s uns gefällt. Wise Children


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Buchtipp: Dimitri Verhulst, Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau

Buchtipp: P.D. James, Im Saal der Mörder. The Murder Room

Buchtipp: Pilippe Delerm, Ein Croissant am Morgen. La Première gorgée de bière

Buchtipp: Ian McEwan, Am Strand. On Chesil Beach

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Über den Autor ANAKREON

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