Der Narr auf Reisen. Aquarell von Anakreon

Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren und die Halbweisen, das sind die gefährlichsten. (Goethe, Maximen und Reflexionen)

Die harmlosen Narren toben nun noch zwei Tage durch die Hochburgen des Karnevals. Rathäuser wurden gestürmt, Narrenszepter geschwungen und die gewohnte Ordnung in ihr Gegenteil verkehrt. Was heute wie unbedarfter Schabernack anmutet, hatte in alten Zeiten seinen tieferen Sinn. Nur wer Moral, Logik und Gesetz außer Kraft gesetzt und die Welt mit Narrenaugen betrachtet hatte, wusste die Ordnung zu würdigen. Auch die dämonischen Gestalten der alemannisch-bayrischen Fastnacht stellten mit ihren wilden Auftritten die Richtigkeit der Dinge wieder her, die von bösen Mächten bedroht war.

Ein Blick in die Mythengeschichte
Bei fast allen Stammeskulturen findet man die Figur des Tricksters, ein koboldhaftes Wesen, das nicht zum „anerkannten“ Pantheon gehört, sondern -wie der Narr auch- außerhalb ihrer Hierarchie steht und sowohl Böses als auch Gutes bewirken kann. So finden wir ihn in der Gestalt Lokis in der germanischen Mythologie, der Erfinder und Kulturtreiber sein kann, aber auch Zerstörer aller Ordnung. Verkleidung und Rollentausch hat er mit dem Narren gemein. Typisch für beide Figuren ist, dass sie zwar oft böse Absichten haben, die aber am Ende zu einem guten Ergebnis führen. Auch im Hier und Jetzt waren solche Figuren präsent, etwa in Gestalt der alpinen Perchten. Zwischen Heiligabend und Dreikönig, in der Zeit der Rauhnächte, zogen sie umher, um mit ihren Glocken den Winter zu verjagen oder das alte Jahr auszukehren. Die Schiechperchten, die bösen, tragen hässliche Masken, kommen nachts und erschrecken die Leute. Dagegen tauchen die Schönperchten am Tag auf und wünschen Glück. Gut und Böse sind auch hier Aspekte derselben Urkraft.

Narretei als Triebfeder der Kultur
Spielerische Verwandlung scheint in der menschlichen Natur zu liegen. Schon in frühen Stammeskulturen gibt es neben dem weisen Narren (Schamanen) auch den schrägen Vogel. Oft sind dabei, wie beim Trickster und den Wintergeistern, Weisheit und Narretei nur zwei Aspekte derselben Person. In der Ethnologie verweist man in diesem Zusammenhang auf den Heyokah bei den Prärieindianern und Hopi.
Ein Heyokah – weiblich oder männlich – macht viele scheinbar törichte Dinge: Er reitet z. B. rückwärts auf seinem Pferd und hat dabei die Stiefel verkehrt herum an, redet Unsinn und bringt alle zum Lachen. Der indianische Clown regt sein Volk dadurch zum Nachdenken über das Leben und die Richtigkeit der Gesetze an. Bei wichtigen Entscheidungen, bei denen er kein Stimmrecht hat, stellt er oft Falsches als Wahrheit dar und umgekehrt. Durch diese Umkehr der Ordnung werden Argumente noch einmal auf den Prüfstand gestellt (ein Verfahren, das die Jesuiten in ihrer langen Ausbildung perfektionierten), bevor ein endgültiger Beschluss gefasst wird. Sein unsinniges Verhalten löst allgemeine Heiterkeit aus, und nicht selten findet seine paradoxe Weisheit Gehör. Hier haben wir also närrisches Verhalten par excellence, das die eigene Kultur bereichert, indem es die Logik aushebelt und für Distanz sorgt. Nichts anderes vollbringen Künstler und Kunst bis heute.

Echte Narren
So nannte man Geisteskranke mit Symptomen, die sie noch zu einem halbwegs selbstbestimmten Leben befähigten. Sie hatten aber durchaus kreative Seiten und oft außergewöhnliche Fähigkeiten. Nicht umsonst spricht man vom Genie, das nahe am Wahnsinn wohnt. Viele Künstler litten und leiden an Nervenkrankheiten. Vincent van Gogh etwa wurde von Epilepsie und Depressionen geplagt, Edvard Munch von starken Halluzinationen und Wahnvorstellungen, Conrad Ferdinand Meyer und Friedrich Nietzsche endeten in psychiatrischen Heilanstalten bzw. umnachtet in häuslicher Pflege.
Geisteskranke wegzuschließen ist eine Erscheinung der Neuzeit. Im Mittelalter gab es Narrenhäuser, in denen aber auch Reisende Unterkunft fanden. Zuweilen versuchte man mit Teufelsaustreibungen die schweren Fälle, die „Besessenen“, zu heilen. Leichtere Formen indes liefen im täglichen Leben als harmlose Toren mit, denen im Gegensatz zu den Gauklern und Taschenspielern das ewige Leben sicher war, wie in der Bergpredigt (Matth. 5,3) zu lesen ist. Auch wenn sich die heutige Theologie verbiegt, um aus ihnen soziale Wohltäter zu machen, bleiben sie doch die Armen im Geiste (beati pauperes spiritu)

Die Spielnarren
Wer den Narren nur mimt, will sich äußerlich entsprechend kenntlich machen. Das war schon im Mittelalter so: Schellen, Mi-parti (Ärmel und Hosenbeine von verschiedenen Farben), Klatsche oder Marotte (Parodie auf das Szepter), Narrenkappe (Parodie auf Krone) waren die typischen Requisiten. Wie der Joker im heutigen Kartenspiel hatte der Narr aber keinen festen Platz in der ständischen Ordnung und erschien dadurch als eine schillernde, vieldeutige Figur: Gut und Böse – der Trickster.
Spielnarren nehmen törichtes Verhalten nur zeitweise an und benehmen sich dann ebenfalls ver-rückt. Künstler, die mit „närrischen“ Augen die Welt betrachten, bilden sie nicht einfach nur ab, sondern verschieben unsere Wahrnehmung bewusst und lösen Heiterkeit aus. Nicht der erhobene Zeigefinger, das Lachen belehrt und befreit. Wir unterscheiden zwei Typen:

Der törichte Narr der schrillen Töne schafft eine zwanglose Traum- und Spielwelt zu den Beschränkungen des Alltags, oft als bestallter „Stadtnarr“, wie Till Eulenspiegel, der mit Wortwitz und Schlagfertigkeit seine Zuhörer verunsichert oder sie einfach nur reinlegt. Solche offiziellen Stadtnarren, die mit Schabernack für gute Laune sorgten, gab es noch bis ins späte 19.Jahrhundert in Belgien und Luxemburg. Gleichzeitig diente ihr Auftreten als spaßhaftes Ventil für unterdrückte Triebe und Wünsche, etwa Rachsucht und Schadenfreude, die der Narr für alle „auslebt“.

Der weise Narr hingegen tut sich mit Reden hervor, die beim ersten Hinhören wie gelehrte Diskurse klingen, in Wahrheit aber die Unzulänglichkeit der Welt humorvoll kommentieren, und zwar getreu dem Motto, das man Horaz zuschreibt: „Ridentem dicere verum“- lachend die Wahrheit sagen.
Der weise Narr lacht weniger über andere, als vielmehr über sich selbst. Das Musterbeispiel aus der Zeit des Humanismus ist Erasmus von Rotterdam, der sich das Kleid des weisen Narren in Person der Stultitia selbst anlegt, so dass er unbeschadet Kritik an Herrschern und Kirchenfürsten üben kann. So wirken die „Verrücktheiten“ des Narren oftmals als Ferment der Kultur. Was heute als abgedreht angesehen und als Schmiererei von „Narrenhänden“ verlacht wird, ist die Kunstrichtung von morgen.

Kinder als Narren
Der Narr begibt sich mithin auf die Ebene des Gefühls, der Zweideutigkeit, des Unlogischen. Der Verstand ist zweitrangig. Deshalb sagt nun nicht ohne Grund: „Kinder und Narren sagen die Wahrheit“. Künstler trauern dem Verlust der kindlichen Weltsicht nach, und Picasso bringt es auf den Punkt: „Ich konnte schon früh zeichnen wie Raphael, aber ich habe ein Leben lang dazu gebraucht, wieder malen zu lernen wie ein Kind.“ Daher versetzen sich Clowns gerne in diese Verhaltens- und Gedankenwelt zurück, etwa Harpo Marx, der stets in die Rolle des großen Kindes schlüpfte. Zwar ist es für die meisten Eltern ein besonderes Vergnügen, vor ihrem Kindern spontan den Clown zu spielen, doch vor anderen Erwachsenen den Narren zu geben, ist für die meisten „peinlich“.

Sind Philosophen Narren?
Sokrates brachte als weiser Narr das kritische Hinterfragen in das abendländische Denken, um uns dazu zu bringen, liebgewordene Gewohnheiten und Lehrmeinungen auf den Prüfstand zu stellen: „Nur der ist weise, der weiß, dass er es nicht ist.“ Dieses Wort nahm Shakespeare auf und wandelte es leicht ab: „Der Narr hält sich für weise, doch der Weise weiß, dass er ein Narr ist.“
Der Kyniker Diogenes in seiner Tonne war weiser und den törichter Narr zugleich. Stets barfuß und unbehaust, wohnte er „überall“, d.h. auf der Straße. Er riet den Reichen, ihr Geld ins Meer zu werfen und verspottete sie, weil sie zwar Sklaven hielten, selbst aber Sklaven des Mammons waren. Moralisch schamlos, ketzerisch und asozial riss er die Menschen mit seinem verdrehten Verhalten aus ihrer Selbstzufriedenheit.
In Rom kam dem Narren oft die Aufgabe zu, den Herrn daran zu erinnern, dass seine Macht vergänglich war. So war es bei Triumphzügen Brauch, dass dem glorreichen Imperator ein hässlicher Narr (= sein Zerrbild) folgte, der mit lauter Stimme verkündete: “Respice post te, hominem te esse memento”- Schau um dich und erinnere dich daran, dass du ein Mensch bist: eine Warnung vor dem Größenwahn.In dieser Tradition stehen die Hofnarren späterer Zeiten.

Christliche Narren
Wie die Kyniker werden christliche Asketen als „heilige Narren“ angesehen, da sie den Annehmlichkeiten entsagen, nach denen wir alle streben. Selbst Christus wird oft als „heiliger, unschuldiger Narr“ betrachtet. Unbehaust, unbeliebt, unverstanden führt er das Leben eines fahrenden Predigers, der auf taube Ohren stößt. Schon seine ersten Nachfolger, die Wüstenväter und Anachoreten, die wie Johannes der Täufer ein einsames Leben in der Wüste führten, sammeln sich unter der Losung „Narrheit für Christus“ (διά Χριστόν σαλότητα). Dies bezieht sich auf ihr „unsinniges“ Verhalten, wie den Verzicht auf alle weltlichen Besitztümer als Einsiedler oder Mönche. Dabei berufen sie sich auf den Korintherbrief (1.Kor.4,10) des Apostels Paulus: „Wir sind Narren um Christi willen.“ Die Narren für Christus legen oft ein provozierendes und unkonventionelles Verhalten an den Tag, um überkommene Vorstellungen in Frage zu stellen, etwa Franziskus, der so ver-rückt war, dem Vieh, den Vögeln und den Fischen zu predigen.

Kollektive Narretei im Karneval
Ein rituelles Spiel des ganzen Volkes zu festgelegten Zeiten kannte man schon in den römischen Saturnalien. Die gesamte Ordnung wird tagelang auf den Kopf gestellt, die Herren bedienen die Sklaven, Männer und Frauen tauschen Rollen. Noch heute lebt diese Tradition in Nordgriechenland fort in Form des geschlechtlichen Rollentausches. Diese Umkehr der Ordnung als anarchisches Spiel pflegte man das gesamte Mittelalter hindurch. Die Narren übernehmen eine Zeitlang das Szepter, woraus sich unsere Karnevalsbräuche entwickelt haben, die sich freilich wie brave Sandkastenspiele im Vergleich mit dem Gaudium früherer Zeiten ausnehmen. So merkwürdig es auch klingt, diese verkehrte Welt mit all den burlesken Auftritten dienen auch dem sozialen Frieden: Erst im Chaos erkennt man den Sinn der Ordnung. Hinter der Umkehr stand also nicht die Abschaffung der Machtverhältnisse, sondern deren Bestätigung und Stärkung. Zum Schrecken der Kirche dauerte die Tradition der karnevalesken Bräuche bis zur Reformation – 1000 Jahre Spaß!

Persiflage auf den christlichen Kult
Man wählte etwa einen „Narrenbischof“, der unter vielen scherzhaften Feierlichkeiten geweiht wurde. Er nahm sogleich sein Amt wahr, zelebrierte das Hochamt und gab mit Grimassenschneiden dem Volke den Segen. Gleichzeitig verübten maskierte Narren in der Kirche allerlei Späße und Possen, man sang unflätige Lieder, führte die wilde Tänze auf und zeigte schamlose Gesten. Die „Eselsmessen“ waren anfangs eine Reminiszenz an die Flucht nach Ägypten, aber schon bald wurde ein Esel als Priester oder Bischof verkleidet zum Altar geführt, wo man ihn sein priesterliches Amt ausführen half.
Schuhsohlen wurden unter Gejohle als Weihrauch verbrannt und es herrschten Jux und Anarchie. Die Kirche duldete die Exzesse- froh, dass sie nur ein paar Tage währten. Selbst der hohe Klerus nahm an dem Trubel teil und rechtfertigte ihn damit, dass ein Weinfass birst, wenn das Spundloch nicht ab und zu geöffnet wird, um Druck abzulassen.
Aber Luther macht Schluss mit dem Narrentreiben und setzt das protestantische, mönchische Arbeitsethos dagegen. Der Lebensernst der Moderne beginnt. Das monastische „Ora et Labora“ bestimmt fortan den Alltag der Menschen. Waren im Mittelalter fast ein Drittel der Tage eines Jahres arbeitsfreie Feier-und Heiligentage, galt nun die Schaff- und Raffgier.

Narren werden abgedrängt
Der anarchistische Narr wird aus dem täglichen Leben gedrängt. Zuständig für Narretei sind nunmehr die fahrenden Spielleute und Theatertruppen. Sie sind als Abwechslung und Nachrichtenbörse willkommen, werden aber auch misstrauisch beäugt, denn Bauern und Bürger sehen sich von der chaotischen Welt vor ihrer Haustür bedroht. Schon Luther verurteilt das Leben ohne geregelte Arbeit (die „faulfressenden, muthwilligen“ Bettler, Narren und Gaukler) und Marx schreibt dreihundert Jahre später, man müsse gegen das arbeitsscheue Gesindel zu Felde ziehen. Es sei faul, gefräßig und bekomme Geld nicht für Arbeit, sondern für gerissen inszenierten Müßiggang. Und selbst auf den Theaterbühnen ist kein Platz mehr für die Wortgefechte der Narren. Im 18.Jahrhundert „reinigt“ Gottsched das deutsche Theater von der Possenreißerei des Hanswursts, der zuvor zum großen Gaudium der Zuschauer mit burlesken Auftritten und Prügeleien auf der Bühne für Heiterkeit sorgte. Das neue Theater sollte Lehrstücke aufführen, um das Publikum im Sinne der Aufklärung moralisch unterweisen. Das „Schöner Denken“ der politischen Korrektheit ist also nichts Neues…

Vorbei ist’s mit der Narretei
Die protestantische Beschwörung des irdischen Jammertals mitsamt der Verdrängung des kreativ-spontanen Humors war nur der Anfang. Heute herrscht zwar eine beispiellose Infantilisierung in unserer kakelbunten Juxkultur, doch geht es dabei mitnichten um eine närrische Gegenwelt, sondern um den Jugendkult: Erwachsene benehmen sich kindisch, um jung zu erscheinen. Spaßig ist das nicht mehr, selbst sich so manche noch auf der Bühne redlich abmühen.
Denn hinter der Clownsmaske lauern der moderne Lebensernst und der Kommerz. Da ist echte Narretei nur noch in Reservaten geduldet. In Zeiten niveauloser Albernheiten ist die Rolle des Narren als clowneskes Korrektiv ohnedies überflüssig geworden. Entsprechend haben im organisierten Amüsierbetrieb die Spaßfunktionäre des Elferrats das Szepter in der Hand- allerdings nicht mehr das des Narren. Der einstmals bissige Karneval ist von der öligen Woge eines harmlosen Schunkel- und Schmunzeltralalas übergespült worden und unter der Narrenkappe der Vereinsmeier und Honoratioren ist wenig Raum für Spontaneität. Schließlich sorgt eine monströse politische Korrektheit und ihre Gender- und Sprachpolizei dafür, dass auch den letzten freilaufenden Narren der Maulkorb angelegt wird. Um auch mit Goethe zu schließen:
Da wird der Geist Euch wohl dressiert,
In spanische Stiefeln eingeschnürt,
Daß er bedächtiger so fortan
Hinschleiche die Gedankenbahn. (Faust I, Schülerszene)

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