In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er.
Max und Moritz, immer munter,
Schütteln sie vom Baum herunter.

Denkt man an Maikäfer, so fallen einem mit Sicherheit Max und Moritz ein, wie sie die Käfer am Beginn des fünften Streiches vom Baum schütteln, um sie dann Onkel Fritz ins Bett zu legen. An knusprige Snacks denkt man indes weniger. Vor kurzem indes wurden in der Europäischen Union Insekten als Nahrungsmittel zugelassen. Quirlige Kerbtiere standen außer in Notzeiten in Mitteleuropa bislang kaum auf dem Speiseplan. Entsprechend selten waren Insektenprodukte bis dato im Supermarkt zu finden, wenn man einmal vom Honig absieht. Doch in Zeiten des Internets hat sich einiges getan. Online werden sie in den verschiedensten Formen angeboten: als Snack im Ganzen, wie etwa frittierte, gewürzte Heuschrecken, in Schokolade oder Honig, gemahlen als Insektenmehl, sowie als Eiweißriegel und -pulver. Allerdings bekommt Frischware oder gar lebende Speiseinsekten nur, wer sich selbst mit dem Schmetterlingsnetz auf die Pirsch macht.

Vier Insektenarten sind jetzt in der Nahrung erlaubt
Für die menschliche Ernährung wurde in der EU im Januar 2023 der Buffalowurm, die Larve des Geteideschimmelkäfers, als viertes Nahrungsinsekt zugelassen, und zwar gefroren, als Pulver oder getrocknet, so wie die seit 2021 ebenfalls erlaubten Larven des Mehlkäfers, die Wanderheuschrecken und Hausgrillen. Auf den ersten Blick spricht einiges für den Konsum von Insekten. Da der Mensch, anders als das Rind, Proteine nicht selbst erzeugen kann, ist er auf Eiweißzufuhr von außen angewiesen. Daher scheinen sich Insekten als eine ideale Nahrungsquelle geradezu anzubieten, denn essbare Insekten enthalten reichlich Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine und Spurenelemente und Mineralstoffe wie beispielsweise Kupfer, Eisen, Magnesium, Mangan, Selen und Zink. Sie sind also gute Nährstofflieferanten, nahrhaft und gesund. Sie enthalten nicht nur einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, sondern darüber hinaus ähnlich viel Protein wie das Fleisch von Rind, Schwein oder Pute. Getrocknete Wanderheuschrecken etwa weisen genauso viel Eiweiß auf wie Hühnerfleisch. Durch die hochwertige Aminosäuren-Zusammensetzung sind Insektenproteine auch für Sportler als Ergänzung der Ernährung oder als Alternative zu Fleisch besonders interessant. Man darf hierbei nicht übersehen, dass die Krebstiere als Schwestergruppe der Tracheentiere, also der Insekten betrachtet und als teure Delikatessen gehandelt werden. Entsprechend gilt der Maikäfer geradezu als Leckerbissen, vergleichbar mit dem Flusskrebs.

Insekten als Lebensmittel haben vielerorts Tradition
Auch wenn man hierzulande beim Gedanken an gebratene Heuschrecken zusammenzuckt, sind Insekten in Asien, Afrika und Lateinamerika ein wichtiger Bestandteil der täglichen Nahrung und manche gelten sogar als teure Leckerbissen. Außer versteckt als Mehl oder Zusatz werden sie mittlerweile auch in einigen europäischen Restaurants angeboten, zum Beispiel als Insekten-Burger, Heuschrecken am Spieß, Madenschokolade oder Mehlwurm-Energieriegel.
(Quelle: NDR)
Wer Insekten nicht als Nahrungszusatz in Form von Pulver oder als würzende Zutat verspeisen möchte, sondern die Krabbeltiere als Hauptgang zubereiten möchte, für den bieten sich vor allem Heuschrecken als Grundlage für eine exotische Mahlzeit an. Aus der Pfanne schmecken sie angeblich wie kross gebratene Hähnchenhaut und ähneln nach dem Rösten in ihrer Konsistenz knusprigen Chips. Da man hierzulande kaum Frischware bekommt, kommen gefriergetrocknete Heuschrecken für die Zubereitung am ehesten in Frage, die allerdings etwas trockener schmecken als frische Heuschrecken. Pro 100 g liefern Heuschrecken 560 kcal an Energie bei einem Fettanteil von 38 g (davon 25 g essentielle Fettsäuren) und 48 g Protein (gerundete Zahlen). Auffallend ist dabei der hohe Eiweißanteil. Heuschrecken können geröstet, frittiert, gedünstet oder gegrillt werden. Beim Frittieren und Rösten entfalten sie ein besonders intensives Aroma, was sie besonders schmackhaft macht. Gefriergetrocknete Heuschrecken können ohne Fett in der Pfanne oder im Backofen geröstet werden, frische Heuschrecken sollten mit Fett angebraten werden sollten, damit sie nicht schwarz werden.
(Quelle: foodinsects)
(Quelle: Bundesregierung)

Vorteile der Insekten
In der Nutztierhaltung werden essbare Insekten schon länger zur Deckung des Proteinquelle eingesetzt. Auch für die Winterfütterung von Gartenvögeln und für die Fischzucht sind sie von Bedeutung. Bei Insektenlarven liegt der ess- und verwertbare Anteil deutlich höher als bei anderen Nutztieren, nämlich bei etwa 80 Prozent, während er beim Rind gerade einmal 40 Prozent beträgt. Daher sind Insekten eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Fleischquellen. Auch wird gerne darauf verwiesen, dass Insekten im Vergleich zu Fleisch klimafreundlicher seien. Sie brauchten weniger Platz und Wasser als Rinder, Schweine oder Hühner und verursachten weniger Treibhausgas-Emissionen. Trotz allem gilt die Vorstellung, Insekten auf dem Teller zu haben, bei uns immer noch als sehr exotisch. Bestenfalls denkt man an asiatische Wochenmärkte oder den Urlaub auf Bali, im schlimmsten Fall an die voyeuristischen Ekelszenen im „Dschungelcamp“.

Auch Maikäfer wurden einst bei uns verspeist
Hingegen können sich die Älteren aus der Generation 60 Plus womöglich noch an die „Maikäfersuppe“ erinnern. Bis in die Nachkriegszeit nämlich war der Konsum von Maikäfern nichts Ungewöhnliches. Infolge des besonderen Lebenszyklus dieses Krabbeltieres kam es alle 30 Jahre zu einem massenhaften Auftreten von Maikäfern. Entsprechend sind aus früheren Zeiten auch Kochrezepte belegt. Bereits im Magazin für die Staatsarzneikunde von 1844 wird Maikäfersuppe als ein „vortreffliches und kräftiges Nahrungsmittel“ empfohlen. Es gab Maikäfer als Suppe oder als Dessert, in Honig eingelegt, geröstet und mit Puderzucker überstreut. Daher hieß es 1844: „In vielen Conditoreien sind sie überzuckert zu haben, und man ißt sie candiert an Tafeln zum Nachtische.“
Für die besonders gerühmte Maikäfersuppe rechneten Köche mit etwa 30 Käfern pro Person. In der Küche kannte man verschiedene Zubereitungsarten. Normalerwiese wurden die Käfer werden gewaschen, entbeint und die Flügeldecken entfernt. In der Pfanne wurden sie in Butter geröstet und dann in eine Bouillon gegeben. Ein anderes Rezept bestand darin, die gewaschenen Käfer im Mörser zu zerstoßen, in Butter zu rösten und mit Brühe aufzugießen und sie darin eine halbe Stunde kochen zu lassen. Die Flüssigkeit wurde dann durch ein Haarsieb gegossen und mit einer Mehlschwitze und Eidotter gebunden. Wie Wilhelm Busch berichtet, ließen sich Gäste, die nicht um die Zutaten wussten, gerne mehrmals von der Leckerei nachgeben. In ihrem Wohlgeschmack sollte sie der feinsten Krebssuppe in nichts nachstehen.

Maikäferjahre kennt man heute nur noch selten
Das Absammeln und Verwerten der Käfer geschah nicht nur aus kulinarischen Gründen, sondern war auch eine Frage des Überlebens, wenn die Insekten wie eine biblische Plage über das Land herfielen und alles kahlfraßen, vergleichbar den Heuschreckenschwärmen in Afrika. Im 19. Jahrhundert kam es besonders in Norddeutschland zu etlichen Maikäferplagen mit Sammelaktionen, um die Landwirtschaft vor den Schädlingen zu schützen. Besonders Kinder waren aufgerufen, die Plagegeister aufzulesen und an Sammelstellen abzugeben; meist gab es dafür kleine Prämien. So wurden 1847 etwa in einem 66 Hektar großen Waldstück in Schleswig-Holstein nicht weniger 1,75 Millionen Käfer gefangen. Im Sommer 1878 konnte der Oberförster von Bordesholm (Kreis Rendsburg-Eckernförde) auf eine Ausbeute von über 54 Tonnen Maikäfer verweisen. Man nutzte sie als proteinreiches Schweine- und Hühnerfutter oder mischte sie dem Wagenteer bei. Besonders das Massenflugjahr von 1938 sorgte in Schleswig-Holstein noch lange für Erzählstoff. Damals wurden pro Kilogramm Maikäfer fünf Pfennig Prämie bezahlt. 200 Tonnen Maikäfer kamen zusammen. Nach 1945 geriet mit den ausbleibenden Maikäferschwärmen auch die Maikäfersuppe in Vergessenheit. Das lag nicht nur am Wirtschaftswunder und dem reichhaltigen Angebot in den Geschäften, sondern auch am Verschwinden der Maikäfer überhaupt, die großenteils mit Pestiziden wie DDT stark dezimiert wurden.
(Quelle: Welt/Wissenschaft)

Insektenzucht für den Klimaschutz?
Insekten gelten also mittlerweile nicht nur als nahrhafter als ein Steak, sondern stehen in dem Ruf auch ökologisch der Rinderzucht gegenüber deutliche Vorteile zu haben. Schließlich benötigten Experten der Vereinten Nationen zufolge Insekten weniger Wasser, weniger Land, weniger Futter und außerdem produzierten sie weniger Klimagase. Der Gedanke, mit dem Umstieg auf eine Ernährung auf Insektenbasis könnten das Hunger- sowie das Klimaproblem der Welt gleichermaßen gelöst werden, ist sicherlich sehr verführerisch. Schließlich kann man in den Tropen auf eine lange Erfahrung auf diesem Gebiet zurückblicken. Dort sammeln die Menschen nicht nur Insekten für den Eigenbedarf, in Südostasien haben regelrechte Zuchtanlagen Tradition. So etwas gibt es in kleinem Rahmen auch in Europa, aber hier dienen sie dem biologischen Pflanzenschutz oder versorgen Zoos, Angler und Terrarienfreunde mit Mehlwurm & Co. Allerdings sind die ökologischen Voraussetzungen nicht einfach eins zu eins übertragbar. Was in Thailand bestens funktioniert, lässt sich bei uns noch lange nicht umsetzen.

Insekten sind „Kaltblüter“
Der größte Vorteil der Insekten ist nämlich gleichzeitig das Hauptproblem: der Grund, weswegen Insekten pro Kilogramm Köpermasse weniger Futter benötigen als Rinder, liegt darin, dass sie wie Reptilien wechselwarm sind. Ihr Körper ist also stets so warm oder so kalt wie die Umgebung, d.h. sie brauchen also keine zusätzlichen Futterkalorien, um eine konstante Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Doch gerade dieser vermeintliche Vorteil ist der Haken. In den Tropen ist es das ganze Jahr warm, und die Sache läuft tadellos. Bei uns dagegen braucht man voll klimatisierte Mastanlagen, um ganzjährig tropische Temperaturen zu erzeugen. Auch die Luftfeuchtigkeit muss angepasst werden, ebenso die UV-Strahlung. Dafür ist eine Menge Energie nötig, was sich selbstverständlich wieder negativ in der Ökobilanz niederschlägt. Dagegen sind Rinder besser an unser Klima angepasst: als Warmblüter mit Fell machen ihnen kühle Temperaturen nicht allzu viel aus. Auch in der Frage des Klimaschutzes hat sich mittlerweile Ernüchterung breitgemacht. Überschwenglich wurde nämlich behauptet, Insekten erzeugten auf die gleiche Körpermasse bezogen nur ein Hundertstel an Klimagasen im Vergleich zu Rindern. Zum Teil mag das zutreffen. Doch hat man übersehen, dass sie Ammoniak und Kohlendioxid in beträchtlichen Mengen freisetzen. Ammoniak und das nach Umwandlung entstehende Ammonium schädigen Land- und Wasserökosysteme erheblich durch ⁠Versauerung⁠ und ⁠Eutrophierung⁠ (Nährstoffanreicherung). Nachdem durch Umstrukturierung der Landwirtschaft der Ammoniakausstoß in den letzten 30 Jahren um 25 % gesenkt werden konnte, wäre bei einem massiven Ausbau der Insektenzucht mit einem deutlichen Anstieg der Umweltbelastung zu rechnen.
(Quelle: Umweltbundesamt)
Termiten zum Beispiel, die auch ein beliebte Zusatzspeise in den Tropen sind, scheiden reichlich Lachgas aus und zählen zu den größten Methanproduzenten auf der Erde. Während Methan „nur“ 25-mal belastender als Kohlendioxid ist, ist Lachgas ein ⁠Treibhausgas⁠, das rund 300-mal so klimaschädlich ist wie Kohlendioxid. Hauptquellen für Lachgas sind stickstoffhaltige Düngemittel in der Landwirtschaft und die Tierhaltung. Auch hier ist der Rückgang seit den 1990er Jahren deutlich, könnte aber durch eine forcierte Insektenzucht wieder stark ansteigen.
(Quelle: Umweltbundesamt)

Kunstdünger wäre wieder vonnöten
Zweifellos setzt eine einzelne Termite weitaus weniger Methan frei als eine Kuh, aber hier macht es eben die schiere Masse. Gefräßige und schnell wachsende Insekte wie Heuschrecken scheiden überdies riesige Mengen an Kot aus, die beständig aus den Anlagen entfernt werden müssen. Auch wenn einzelne Arten weniger Dung produzieren als Rinder, dann muss der in der Landwirtschaft der für den Pflanzenbau benötigte Dünger wiederum industriell erzeugt werden, wenn man die Rinderhaltung durch Insektenhaltung in Megafarmen ablöst. Der natürliche Rindermist muss dann eventuell durch chemische Düngemittel ersetzt werden- keine verlockende Vorstellung. Dennoch wird die Insektenmast nicht nur in deutschen Medien bereits als Alternative zur herkömmlichen Tiermast hoch gehandelt. Gleichwohl ist sie eine der intensivsten Formen der Massentierhaltung. Im großen Stil betrieben erfordert sie wie jede andere Mast große Mengen von Kraftfutter, Antibiotika und Hormonen zur Steuerung der Fortpflanzung. Auch bei der Behandlung von Krankheiten begäbe man sich hierzulande auf unbekanntes Terrain. Problematisch wird es auch, wenn Käfer oder Spinnentiere in Massen aus der Zuchtanlage entkommen und sich über unser Biogemüse auf den Feldern hermachen.

In den Tropen erprobt und sinnvoll
Insekten sind dort, wo sie traditionell verzehrt werden, ein ökologisch wichtiger Bestandteil des Speisezettels, weil sie helfen, die Ressourcen tropischer Regionen schonend zu nutzen und keine großflächigen Abholzungen notwendig machen. In unseren Breiten ist die Insektenmast- zumindest unter den derzeitigen Voraussetzungen- ein weiteres Kapitel aus der Reihe „grüne Wunschträume“. Immerhin gibt es auch Ausnahmen, etwa die Produktion von heimischen Waffenfliegen auf Hühnermist. Waffenfliegen halten andere Fliegenarten fern, die Krankheiten übertragen. Ihre Maden müssen nicht aus dem Mist herausgepult werden, sie verlassen zum Verpuppen das Substrat und können dabei leicht aufgesammelt werden. Dann bekommen Insektenfresser wie Hühner oder Forellen endlich mal wieder etwas Schmackhaftes zu futtern- ganz ökologisch und ohne lange Transportwege.

Lesenswert:
Kapitel 44: „Insektenmast“

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