Der Vater eines Mörders- ein Klassiker der Moderne
Kürzlich gedachte man des 99, Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers von Auschwitz, Teil eines monströsen Systems, das Heinrich Himmler federführend mit organisiert hatte. Ein außergewöhnliches Buch, das sich indirekt mit diesem Thema befasst, ist Alfreds Anderschs Erzählung „Der Vater eines Mörders“, die erst 1980 posthum veröffentlicht wurde. Alfred Andersch, aus einer konservativen Münchner Familie stammend, wurde 1914 etwa ein halbes Jahr vor Kriegsausbruch geboren. Sein Vater, Offizier und Kriegsteilnehmer, trat schon 1920 in die NSDAP ein, als sie überhaupt noch keine Rolle spielte und verstarb bereits 1929 an den Folgen seiner schweren Kriegsverletzung. Nur ein Jahr später mit gerade einmal 16 Jahren sagte Andersch sich von seinem kleinbürgerlichen Elternhaus los und wurde Mitglied des Kommunistischen Jugendverbands, was ihm nach eigenen Angaben nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ein paar Monate in Dachau einbrachte. Spätere Recherchen ergaben indes keine konkreten Hinweise auf eine Inhaftierung Anderschs. Nach einer zweiten Verhaftung wendete er sich von der Politik ab und heiratete 1935 die „Halbjüdin“ Angelika Albert. 1943 erwirkte er die Scheidung, da die Ehe gescheitert war und er insgeheim hoffte, durch die Trennung von seiner „nichtarischen“ Frau Vorteile für die Veröffentlichung literarischer Werke zu erhalten.
Auch Andersch heulte mit den Wölfen
Wie es scheint, ist der moralische Saubermann Andersch also selbst nicht frei von Opportunismus und Eigeninteressen. Als in der Militärführung bekannt wurde – womöglich auf sein eigenes Betreiben hin- dass er mit einer „Halbjüdin“ verheiratet war, erfolgte die Entlassung aus der Armee, da er nunmehr als „wehrunwürdig“ galt, obwohl er bereits am Frankreichfeldzug 1940 teilgenommen hatte. Überdies gab er sich als bereits geschieden aus, um in die „Reichsschrifttumskammer“ eintreten zu können. Ganz anders als Stefan Andres, der mit seiner jüdischen Frau nach Italien floh, kümmerte sich Andersch nicht sonderlich um seine Ex-Frau und die gemeinsame Tochter. Allein seiner Mutter hatten die beiden es zu verdanken, dass sie den Albtraum der NS-Diktatur überlebten, während seine Schwiegermutter in Theresienstadt ermordet wurde. Diese schwärende Wunde in Anderschs Biographie sollte man bei all seinen Verdiensten als einer der bedeutendsten Nachkriegsschriftsteller nicht übersehen. Für ihn selbst war der Krieg 1944 zu Ende, als er desertierte und sich in amerikanische Kriegsgefangenschaft begab. Diese Erfahrungen verarbeitet er in der gleichfalls höchst lesenswerten Erzählung „Die Kirschen der Freiheit“
Das Buch in seinem geschichtlichen Kontext
Im Titel treten zwei Personen auf: der Mörder und sein Vater. Andersch interessierte sich weniger für die Person des Heinrich Himmler, über den ohnedies genügend geforscht und geschrieben wurde, sondern für die Person, die ihn maßgeblich geformt und verbogen hat, seinen Vater Joseph Himmler, Rektor des renommierten Wittelsbacher Gymnasiums in München, einer humanistischen Lehranstalt alter Prägung. Nach Anderschs Verständnis kann der Vater Heinrich Himmlers nur ein eiskalter Zyniker gewesen sein, der sich immer wieder Schüler als Opfer für seine sadistischen Neigungen aussuchte- wie sonst wäre sein Sohn zu solch menschenverachtenden Verbrechen fähig gewesen? Gleichwohl muss man darauf hinweisen, dass Joseph Himmler den katholisch-konservativen Kreisen und nicht den Nazis zuzurechnen ist und erst nach der „Machtergreifung“ 1933 aus Opportunismus in die Partei eintrat, in der sein Sohn bereits eine steile Karriere gemacht hatte. Joseph Himmler war vielmehr stets Anhänger Bayrischen Volkspartei- er ist also „Schwarzer“. Mit seinem Sohn, dem begeisterten Nazi, hat er sich allein aus politischen Gründen früh überworfen.
Der alte Himmler ist kein Antisemit
Außer politischen Differenzen ist das Aufbegehren gegen die Werte des Vaters ein Grund, weswegen der junge Himmler sich den Nazis anschließt, denn „…‘er ist mit seinem Vater tödlich verfeindet, der alte Himmler ist nämlich Bayrische Volkspartei, schwarz bis in die Knochen, hält sich zwar für einen nationalen Mann, aber im Krieg war er ein Etappenhengst, und er ist nicht einmal Antisemit, er findet nichts dabei, mit Juden zu verkehren […] deswegen hat sein Sohn die Beziehungen mit ihm abgebrochen, der junge Himmler würde sich nie mit Juden, Jesuiten und Freimaurern an einen Tisch setzen.‘“ So lautet das Verdikt von Kiens Vater, der ihn eindringlich vor Joseph Himmler warnt, einem „Karrieremacher“. Etwas später heißt es über den jungen Himmler: „Vielleicht war er ein Hakenkreuzler geworden, weil ihm der Alte so auf den Kasten ging, daß er es bei ihm nicht mehr aushielt.“
Ein literarisches, kein biographisches Werk
Allerdings ist die Erzählung kein Versuch einer Biographie über Himmlers Vater, und ehemalige Schüler teilten Anderschs Darstellung des alten Himmler nicht. Bereits in der Exposition der Handlung wird Himmler wie folgt beschrieben: „Der Vater der Schule, der gütig nach einer seiner Klassen sah- damit war es nun endgültig vorbei; dort oben hinter dem Pult, wie auf einem Anstand, saß jetzt ein Jäger, auf einer Pirsch in den Unterricht, dick, ungemütlich, einer von der feisten Sorte der Revierbe-sitzer und Scharfschützen.“ Andersch versucht also ein Psychogramm nicht des Mör-ders selbst zu erstellen, sondern dessen Vater. Dadurch soll eine Erklärung dafür an-geboten werden, wie der Vater seinen Sohn zu Untertanengeist, blindem Gehorsam und Menschenverachtung erzog, und damit die seelischen Grundlagen für unvorstell-bare Verbrechen legte.
Erinnerungen an die eigene Schulzeit
„Der Vater eines Mörders“ trägt eindeutig autobiographische Züge, wie Andersch im „Nachwort für Leser“ darlegt, denn er selbst besuchte das Wittelsbacher Gymnasium bis zur Untertertia, bis er wegen schlechter Leistungen abgehen musste. Er kannte Joseph Himmler also aus eigener Anschauung, und der Schüler Kien in der Erzählung ist mit dem Autor identisch. Wie Andersch in seiner eigenen Schulzeit ist Franz Kien kein besonders guter Schüler. Das liegt nicht an einer etwaigen fehlenden Begabung- damals konnten Eltern ihre vermeintlich hochintelligenten Kinder nicht einfach so aufs Gymnasium schicken- Franz ist salopp gesagt ein fauler Strick, zumal ihn der Unterricht nicht sonderlich interessiert, vor allem die alten Sprachen. So laviert er sich mit wenig Arbeitseifer durch Griechisch und Latein und ist auch sonst weder gewissenhaft noch fleißig. Allerdings hat er bereits einen eindeutigen Berufswunsch: Er möchte Schriftsteller werden, allerdings ist er mit sich noch nicht im Reinen, was und wie er schreiben will. Gerne liest er die Abenteuerbücher von Karl May, wobei aber sowohl sein Vater als auch der Rektor ihn ermahnen, dass diese Bücher kein gutes Vorbild seien. Dieser Schulleiter, im Schülerjargon „Rex“ (lateinisch „König“), ist nicht nur Kiens Gegenspieler, sondern auch der seines Lehrers und der gesamten Klasse. Trotz seines schon „fortgeschrittenen Alters“ (wenn Andersch in der Untertertia und der Himmler Jahrgang 1865 ist, dann müsste er etwa 63 sein) ist er ein Urgestein, strotzend vor Kraft und Selbstsicherheit tritt er selbstbewusst und einschüchternd. Er ist über jeden seiner Zöglinge genau im Bilde- welche Noten er in welchen Fächer schreibt und wie sein sonstiges Verhalten ist.
Ein überraschender Besuch
Während einer Griechischstunde der Untertertia B kommt Rektor Himmler unange-meldet herein, um sich einen Bild von den Leistungen seiner Schüler zu machen. Obwohl er zunächst angibt, den Unterricht nur beobachten zu wollen, nimmt er bald selbst das Heft in die Hand und bringt den Lehrer immer wieder in Verlegenheit. Der junge Griechischlehrer Kandlbinder ist nämlich das glatte Gegenteil: fachlich zwar hochqualifiziert und promoviert, macht er einen kümmerlichen und schwachen Ein-druck neben dem selbstherrlichen Rektor. Über das Grammatikbuch der Klasse äu-ßert er sich mehrmals sehr abfällig, da es seiner Meinung nach viel zu kompliziert sei. Oft widersprechen sich seine Ansichten und die des Griechischlehrers. Wenn die-ser es wagt zu widersprechen, wird er von Himmler streng zurecht gewiesen. Da Himmler selbst Altphilologie studiert hat, durchschaut er sehr schnell den Versuch des Lehrers, die guten Schüler abzufragen, damit sich die Klasse von ihrer besten Seite präsentiert.
Franz Kien, Sohn eines Kriegsinvaliden aus dem ersten Weltkrieg, sitzt unbeteiligt von den Vorgängen um ihn herum in der Klasse. Der Rex ist ihm aus ganzer Seele unsympathisch, denn er hat den Krieg unbeschadet überstanden und ist nicht von körperlichen und seelischen Verwundungen gezeichnet wie Kiens Vater, denn „…der Rex sah nicht aus wie ein Frontsoldat, ja nicht einmal wie jemand, der irgendwann einmal verwundet worden war.“
Ein Duell zwischen Rektor und Schüler
Himmler zeigt sich unbeeindruckt von den Leistungen des Klassenprimus und verlangt, einen anderen zu hören. Er nimmt sich Greiff vor, einen durch und durch dünkelhaften, aber intelligenten und furchtlosen Jungen, der sein Griechisch recht gut beherrscht, aber durch seinen Hochmut den Rektor herausfordert. Greiff legt Wert darauf, ‘’von Greiff’’ genannt zu werden, was zu einem hitzigen Streitgespräch der beiden führt. Der Rex will Greiff für seine Unhöflichkeit bestrafen und verweist ihn zum Nachsitzen. Greiff zeigt sich gänzlich unbeeindruckt und lässt es selbst auf einen Schulverweis angekommen, weil er dies seinem Adelstitel schuldig sei und den Rex geradezu verhöhnt hat. So stolziert er hocherhobenen Hauptes aus der Klasse. Der Geschlagene ist der Direktor. „Weil es das auf der Schule einfach nicht gibt, daß ein Schüler seinem Lehrer- und nach dazu dem Rex! -, widerspricht, und nicht nur widerspricht, sondern so tut, als könne er mit seinem Lehrer reden wie mit irgendwem. Pfundig, wie der Konrad das hingekriegt hat!“
Ein neues Opfer wird erlegt
Doch der lässt seine Wut nun an einem anderen aus: Kien, der im Griechischen unsicher ist und daher den Rektor besonders fürchtet. Nachdem sich Himmler persönlich von Franz’ mangelnden Kenntnissen überzeugt und diesen als Schüler lächerlich gemacht hat, stellt er ihn auch noch persönlich bloß, als er vor der ganzen Klasse die missliche Lage von dessen krankem Vater breittritt. Zu Kiens Entsetzen gibt er allgemein preis, dass das Gymnasium die Kosten für Franz‘ Unterricht trägt, weil sein Vater nicht genug Geld hat, um seinem Sohn die Schule zu finanzieren. Der Rex höhnt weiter, dass es augenscheinlich keinen Zweck habe, für einen solch faulen Schüler zu zahlen und weist auch noch Franz Kien von der Schule. Die letzten Zeilen des Buches spielen bei den Kiens zu Hause, wo man das Elend des Vaters vor Augen sieht. Er selbst ärgert sich aber nicht einmal über den Verweis seines Sohns in dem Irrglauben, der alte Himmler hege Sympathien für ihn, weil er mit seinem Sohn Heinrich gut bekannt sei. Während also Konrad von Greiff unter dem inneren Beifall seiner Mitschüler die Arena als Sieger verlässt, heißt es von Kien „…nur der Studienrat Kandelbinder sah ihn unverwandt und vorwurfsvoll an, so lange er im Raum war, Franz machte, daß er hinauskam, draußen war es warm, Sonnenschein lag auf den öden Straßen…“
Die Erzählung als Zeitkritik: Die Früchte autoritärer Erziehung
Andersch kritisiert mehr als nur das Schulsystem seiner Zeit, wo die Schüler von den Lehrern wie recht- und wehrlose Heloten behandelt werden. Zwar wird ihnen das hehre Griechentum stets als leuchtendes Beispiel vor Augen gehalten, aber nur, wenn es sich um Opferbereitschaft und Gehorsam handelt. Sie müssen sich entweder völlig anpassen (wie der Klassenbeste), oder sie fliegen von der Schule, wenn sie – wie Greiff- widersprechen. Die Wehrlosen, wie Franz Kien, haben überhaupt keine Chance. Eingebettet ist die Handlung in die späten Jahre der Weimarer Republik vor der Machtübernahme durch die Nazis. Franz Kiens Vater liebäugelt als ehemaliger Frontsoldat mit der antisemitischen Rechten, die noch in verschiedene Lager zersplittert ist, bevor sie im Dritten Reich gleichgeschaltet wird.
Herr Himmler, der Rektor, ist schwarz-konservativ. Durch dessen Beschreibung legt Andersch dem Leser nahe, dass er seinen Sohn genauso behandelt wie die Schüler in der Griechischstunde, und das nicht nur während 45 Minuten, sondern über seine ganze Kindheit und Jugend hinweg mit ständiger Heimtücke und Hinterhältigkeit. Andersch legt besonderen Wert auf die Feststellung, dass Himmler- anders als viele NS-Chargen- nicht aus der Unterschicht stammt. Er kommt eben nicht aus dem antisemitischen Elternhaus der „kleinen Leute“, die ihren jüdischen Mitbürgern Geld und Erfolg neideten und an ihnen Rache für die eigene Misere nehmen wollten. Er ist vielmehr ein Mann aus gutsituierten Kreisen und nicht „…im Lumpenproletariat aufgewachsen, sondern in einer Familie aus altem, humanistisch fein gebildeten Bürgertum. Schützt Humanismus denn vor gar nichts? Die Frage ist geeignet, einen in Verzweiflung zu stürzen.“
Neben der Lektüre sei auch die Verfilmung aus dem Jahre 1985 empfohlen, die im Jahr darauf den Filmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste gewann.

Weitere Buchempfehlungen:

Buchtipp: Italo Svevo, Zenos Gewissen. La coscienza di Zeno.

Joseph Roth, Romane und Erzählungen

Buchtipp: Ramón J. Sender, Requiem für einen spanischen Landmann. Réquiem por un campesino español

Buchtipp: Isolde Kurz, Erzählungen und Erinnerungen

Buchtipp: Wilhelm Genazino, Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze

Buchtipp: Ignazio Silone, Das Geheimnis des Luca. Il segreto di Luca

Buchtipp: Epiktet, Das Handbüchlein der Moral

Buchtipp: Arno Geiger, Der alte König in seinem Exil

Buchtipp: Sappho, Strophen und Verse

Buchtipp: Graham Swift, Wasserland. Waterland

Buchtipp: Murasaki, Die Geschichte vom Prinzen Genji. Genji Monogatari

Buchtipp: Julian Fellowes, Snobs.

Buchtipp: Andrea Camilleri, Der Dieb der süßen Dinge. Il ladro di merendine

Buchtipp: Cees Noteboom, Der Ritter ist gestorben.De ridder is gestorven

Buchtipp: Birgit Vanderbeke, Das Muschelessen

Buchtipp: Friedrich Torberg, Die Tante Jolesch. Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten

Buchtipp: Colette, Claudines Mädchenjahre. La Maison de Claudine

Buchtipp: Paul Auster, Die Erfindung der Einsamkeit.The Invention of Solitude

Buchtipp: Domenico Starnone, Auf immer verbunden. Lacci

Buchtipp: Aarto Paasilinna, Der Sommer der lachenden Kühe

Buchtipp: Uwe Timm, Die Entdeckung der Currywurst

Buchtipp: Eduardo Mendoza, Pomponius Flatus

Buchtipp: Antonio Muñoz Molina, Siesta mit Blanca. En Ausencia de Blanca

Buchtipp: Helga Schubert, Vom Aufstehen

Buchtipp: Romain Gary, Frühes Versprechen. La promesse de l’aube.

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Buchtipp: Siri Hustvedt, Der Sommer ohne Männer. Summer without Men

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Buchtipp: Arno Schmidt, Aus dem Leben eines Fauns

Buchtipp: Epikur, Die Philosophie der Freude

Buchtipp: Eine blassblaue Frauenschrift

Buchtipp: Angela Carter, Wie’s uns gefällt. Wise Children


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Buchtipp: Isabel Allende, Was wir Frauen wollen. Mujeres del alma mía


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Über den Autor ANAKREON

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