Gläubige Menschen werden hierzulande allgemein belächelt, die alten Traditionen sind längst vergessen. Wer weiß noch, was an Himmelfahrt, Pfingsten oder Allerheiligen gefeiert wird (außer dass alle im Stau stehen, wenn es nach dem Gratis-Urlaubstag nach Hause geht)? All die Exerzitien und Rituale, die einst dem Seelenheil dienten – körperliche Bußübungen, geschlechtliche Abstinenz und Verzicht auf Genussmittel, Nahrungstabus und Fastenzeiten –sind gleichwohl in anderer Form wiedergekehrt, nämlich als Sportübungen, Diäten, Verzicht und Selbstmaßregelungen, die in ihrer Rigorosität den alten Karenztagen in nichts nachstehen, etwa wenn es um die Fadheit der Mahlzeiten geht, die man in der Gewissheit einnimmt, sich durch diese Abtötung sinnlicher Freuden etwas einen besonders gesunden Dienst zu erweisen. Zum einen unterwirft man sich diesen Selbstgeißelungen, um die Leistungsfähigkeit des Körpers im Sinne eines langen Lebens (Stichwort: Longevity) zu stählen, aber auch, um die eigene Identität durch „bewusstes Leben“ neu zu definieren und eine Möglichkeit zu schaffen, akzeptiert und begehrenswert zu erscheinen, denn durch Übergewicht wird man in vielen Fällen sozial stigmatisiert, vor allem in den höheren Kreisen der Gesellschaft. Eines aber hat sich ins totale Gegenteil gedreht – heute wird wochenlang gefastet, um sexuell attraktiv sein und nicht, um das fleischliche Begehren zumindest zeitweise abzutöten. Daneben dient auch die bewusst karge Ernährung nicht nur dazu, ein langes Leben zu garantieren, sondern soll eben auch den schlanken Körper formen helfen, was wiederum der Gesundheit zuträglich sein soll. Man kann tatsächlich pseudo-religiöse Züge im extremen Essverhalten einer völlig säkularisierten Epoche erkennen.

Gesundes Essen, eine neue Religion
Mahner und Propheten, die ihre Lehre als göttliche Offenbarung verkünden, sind wahrlich keine neue Erscheinung. Standen sie aber in früheren Zeiten auf religiösen Fundamenten, vertreten sie heute einen diesseitigen Körperkult. Eine der Hauptsäulen des langen und gesunden Lebens ist die gesunde Ernährung. In der Tat scheint die Lehre vom gesunden Essen auf den ersten Blick gar nicht unvernünftig zu sein. Schon im Zuge der Lebensreformbewegung des 19.Jahrhunderts haben sich Strömungen herausgebildet, die man auch im 20.Jahrhundert voll im Schwange waren. So kannte man schon vor dem Zweiten Weltkrieg die Bestrebungen der „Gesundheitsapostel“, neue Wege zu gehen. Auch wenn Spottvögel wie Karl Valentin diese Reformbewegung durch den Kakao zog, wenn er etwa in einem Sketch einen „Rohköstler und Antialkoholiker“ auftreten ließ und nur lakonisch anmerkte: „Jo, dös gibt’s“. Vegetarische und sogar vegane Ernährungsformen blicken in den deutschsprachigen Ländern also auf eine lange Tradition zurück, die in ihren Grundfesten antimodern und zivilisationskritisch ist. Neu sind heutzutage allerdings der missionarische Eifer und die Überzeugung, zu den Erwählten zu gehören. Und richtig dünn wird das Eis, wenn die Besseresser selbst festlegen, was gesund ist.

Radikale Formen setzen Zeichen
Gleichwohl ist das Gesundessen keine einheitliche Lehre: schnell bilden sich verschiedene Schulen heraus (ähnlich wie in Religionen), die einander widersprechen oder sich gar bekämpfen. Sind die Vertreter der vegetarischen Küche noch eher moderat, so ist bei den Veganern die Tendenz, Ungläubige bekehren zu wollen, sehr viel deutlicher ausgeprägt. Extreme Positionen nehmen etwa die Fruktarier ein, die nur das essen, was die Natur verwirft, also Nüsse, Samen und Fallobst, eventuell auch Getreide. Je rigoroser die Position ist, desto überzeugender für die Anhänger – ganz ähnlich bei den Mönchsorden: je radikaler im Ansatz, je asketischer, desto größer die Faszination, die von ihnen ausgeht, etwa die Karthäuser oder Trappisten, bei denen es nicht nur Ess- sondern sogar Sprechverbote gibt.

Nahrungsgebote
Die Aufforderung, bestimmte Nahrung aus kultischen Gründen zu sich zu nehmen, findet man sowohl in archaischen Stammes- als auch späteren Hochkulturen. Der Schritt in die magische Ecke ist dabei recht kurz: Die Kraft des Gottes geht nicht nur auf diejenigen über, die an ihn glauben, sondern die ihn auch essen. Obwohl wie bei den meisten Völkern im Alltag verpönt, gab es bei den Azteken Reste eines rituellen Kannibalismus, wobei ein Jüngling, oft ein Freiwilliger, die Inkarnation des Gottes Tezcatlipoca war. Im griechischen Dionysoskult wurde rohes Fleisch verschlungen, das göttliche Kraft trug und weitergab. In Vertretung des Gottes wird die Hostie im Christentum verzehrt, symbolisch oder real verstanden, je nach Konfession. Religionswissenschaftlich jedenfalls ist die Theophagie, das Verspeisen der Gottheit, eine der zentralen Säulen des Christentums. Die heutige Aufforderung, bestimmte Nahrungsmittel zu essen, ist auf den ersten Blick zwar ganz anders: es geht nicht um Glaubensinhalte, sondern um die Gesundheit. Gleichwohl sind in der Tiefe Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weisen: Man vollführt eine heilige Handlung in der Hoffnung auf Belohnung, sei es Seelenheil oder Gesundheit.

Nahrungstabus
Viel wichtiger als die Erlaubnis, bestimmte Kost zu sich zu nehmen, ist das Verbot. Damit ist ein Opfer verbunden: Gläubige verzichten auf etwas in der Hoffnung, dieses Opfer werde ihnen als gute Tat angerechnet. Verbote machen Religionen überzeugender, da sie den Gläubigen klare Anweisungen geben und vor allem auch etwas abverlangen. Was nichts kostet, kann nicht gut sein. Solche Tabus sind teilweise uralt, z.B. das Verbot, das Totemtier des eigenen Clans zu essen. Diese Verbote können in alle Richtungen gedehnt werden. So durften bei den sibirischen Giljaken Frauen nichts vom Herzen eines Bären essen. In Australien war den Jünglingen das Essen von 20 Wildtierarten verboten. Frauen durften keine hässlichen oder unförmigen Tiere essen, sonst wurden die Kinder ebenso. Um im Lande zu bleiben: In Oldenburg durften Epileptiker keinen Kopf eines Tieres essen. In Schleswig-Holstein glaubte man, wer Hühnersteiß oder Gänseeier esse, könne kein Geheimnis für sich behalten.

Essensverbote in Hochreligionen
Allgemein bekannt sind Tabuvorschriften in den Buchreligionen. Das jüdische Schweinefleischverbot, das auch der Islam kennt, versucht man wissenschaftlich dadurch zu erklären, dass im Zuge der Verbreitung des Ackerbaus das Schwein vom Jagdtier zum Nahrungskonkurrenten des Menschen wurde. Hält man es als Haustier, so muss es von Nutzpflanzen ernährt werden. Es liefert dafür aber weder begehrte Produkte wie Wolle oder Milch noch kann es als Arbeitstier eingesetzt werden. Deshalb wurde die Schweinehaltung als zu kostspielig angesehen und im Laufe der Zeit mit wirtschaftlichen, dann mit religiösen Verboten belegt. (Quelle: Openscience)

Religiöse Tabus wirken fort
Ganz anders erklärt das Alte Testament die ausführlichen Tabuvorschriften (3.Mos.,11). Dort werden Tiere auf den ersten Blick willkürlich in rein und unrein eingeteilt, wobei durchgespaltene Klauen und Wiederkäuer wichtige Kriterien sind. Deshalb fällt das Schwein hier durch, ebenso wie Beutegreifer und Aas. Die Sekte der Pythagoreer, benannt nach Pythagoras, den wir aus dem Matheunterricht noch kennen sollten, hatte sich der vegetarischen Ernährung verschrieben, wobei Bohnen (dicke Bohnen, die anderen kamen erst sehr viel später aus Amerika) mit einem Tabu belegt waren. Ein Grund dafür könnte darin liegen, dass sie den Toten vorbehalten und daher tabu waren. Ähnliche Vorstellungen fanden sich noch bis in die jüngste Zeit in Deutschland: In den Rauhnächten (den zwölf magischen Nächten zwischen Weihnachten und Dreikönig) durften auch hierzulande keine Hülsenfrüchte verzehrt werden, denn sie waren die Speise der „elbischen Wesen“. Wer sie dennoch in dieser Zeit genoss, dessen Sinne wurden verwirrt oder er bekam Mundausschlag.

Fleisch ist ein besonderer Fall
Fleischliche Nahrung spielte eine ganz entscheidende Rolle in unserer Evolution als Spezies, vor allem für die Entwicklung unseres Gehirns. Ein Verzicht auf Fleisch kommt daher einem besonderen Opfer gleich. Kannibalismus und Fleischessen sind aber gleichzeitig stark angstbesetzt: Scheu vor der Lebenskraft des erbeuteten Tiers (oder Menschen!) und die Angst vor der Rache des Totengeistes.
In der Antike wird dieser Gedanke ethisch umgedeutet: was eine Seele hat, darf vom Menschen nicht getötet und verspeist werden. Im Hinduismus speist sich die Fleischenthaltung aus der Vorstellung, man könne als Tier wiedergeboren werden und daher ist Fleisch tabu. Wer trotzdem Fleisch konsumiert, begeht eine ebenso große Sünde wie ein westlicher Vegetarier, täte er dies. Der Fleischgenuss ist also stets mit einer Sünde behaftet. Genau hier setzen die Positionen des Vegetarismus an: Es geht in erster Linie um eine moralische Frage: darf man andere Lebewesen töten, um sie zu essen? Weit weniger steht die Frage im Vordergrund, ob Fleisch als Eiweißlieferant an sich ungesund sei.

Fastengebote
Die zeitweise Enthaltung vom Fleischgenuss wurde von der Kirche (Fastenzeit vor Ostern, Freitag fleischlos als Gedenken an den Karfreitag) als notwendiger Verzicht und innere Reinigung propagiert. Gleichzeitig wurden die vielen „abergläubischen“ Praktiken des einfachen Volkes heftig bekämpft. Hier wurden Vorstellungen „christlich“ umgedeutet, etwa Fleisch am Gründonnerstag zu essen. Das soll nämlich vor vielerlei Übeln schützen, etwa Zahnweh. In Mecklenburg glaubte man, Fleischenthaltung am Karfreitag schütze vor Mückenstichen. Hier dachte man also durchaus eigennützig und gar nicht fromm! Eine wichtige Rolle bei den Fastengeboten spielt die Vorstellung, durch Essen dringe etwas Unreines in den Körper ein. Daher ist ein Grund für Fastengebote darin zu sehen, dass man eine gotterfüllte Substanz nur innerlich gereinigt in sich aufnehmen sollte. So gilt noch heute bei Katholiken das Gebot, nüchtern zur Kommunion zu gehen. Ähnliche Ansätze sieht man bei dem vielgepriesenen „Entschlacken“ oder „Entgiften“: auch hier findet eine- im Übrigen völlig unsinnige – „Reinigung“ des Körpers statt. Schlacken gibt es in der Stahlproduktion, aber nicht im Darm.

Kommen Dicke in den Himmel?
Im Christentum herrscht die Vorstellung, durch Fasten und Verzicht im Allgemeinen (geschlechtliche Enthaltsamkeit zum Beispiel) etwas Gutes herbeizuführen. Man legt sich freiwillig dieses Opfer auf, um Gott wohlgefällig zu sein. Im Kern steckt dieser Verzichtsgedanke auch hinter unseren modernen Diätrunden, auch wenn vordergründig der Wunsch, „besser auszusehen“ als Begründung dafür angegeben wird. Man wählt aus dem großen Nahrungsangebot nur weniges aus und schiebt Hunger angesichts des Überflusses- freiwillige Tantalusqualen. Die Belohnung ist die Bewunderung der anderen, weil man schlanker, gesünder und attraktiver geworden ist und obendrein Verzicht geleistet hat. Hungern und Askese zur Beherrschung der Lust nehmen in christlicher Tradition einen hohen Stellenwert ein. Nicht ohne Grund gehören die Wollust (luxuria) und die Völlerei (gula) zu den sieben Todsünden, auf die ewige Verdamnis nebst Höllenstrafen stehen. Deshalb liegt es auch nahe, dass wir von „sündigen“ sprechen, wenn mir uns einmal ein Stück Torte genehmigen. Das Stirnrunzeln der Gesundesser haben wir so verinnerlicht, dass wir uns genauso elend fühlen wie ertappte Sünder früherer Zeiten, nur der Grund scheint ein anderer. Tatsächlich liegt beidem aber ein ähnlicher Gedanke zugrunde: das Übertreten eines Gebots. Wer isst, was einem schmeckt und „zu dick“ ist, trägt das Kainsmal der Sünde für alle sichtbar mit sich herum.

Abgrenzung von den Ungläubigen
Wer bestimmte Essenstabus einhält, setzt ein Zeichen gegen die „anderen“, die noch im Zustand der Sünde leben, weil sie die Verbotenes oder „Widerwärtiges“ essen. Das Wort Eskimo z.B. bedeutet ursprünglich „Rohfleischfresser“ in den Sprachen der Algonkin. Damit grenzten sich die Stammeskulturen in Ostkanada von der nördlichen Inuit ab. Diese Grenzziehung zwischen richtigem und falschem Essen betraf allerdings immer die gesamte Gruppe. In den Stammeskulturen gibt es nur eine Form der Spiritualität, daher keine „Konkurrenz“ für einen rachsüchtigen Gott, der Abfall vom wahren Glauben bestraft. Alle nehmen am selben kultischen Geschehen teil. Wer sich ausgrenzen würde, müsste den Stamm verlassen.
Heute ist im Westen hingegen eine Individualisierung verbreitet, in deren Rahmen sich jeder seine eigene Weltanschauung, Religion und Lebensart zusammenbastelt. Obwohl gefeit gegen Selbstzweifel haben die Besseresser oft das Problem, dass bei der Erzeugung ihrer gesunden Lebensmittel Sünden anderer Art begangen werden: Monokulturen in Ländern der Dritten Welt, Soja statt Regenwald, Pestizide im Großeinsatz. Ein Rest schlechtes Gewissen bleibt also auch hier. Doch das wussten schon die religiösen Eiferer: „Ein Stachel im Fleisch hält wach.“

Gesundesser sehen sich als Missionare
Ein Orthoretiker „plant jede Mahlzeit minutiös, wälzt Nährwert- und Vitamintabellen und informiert sich detailliert über Schadstoffgehalte. Kein Wunder, dass dabei der Spaß am Essen auf der Strecke bleibt – während sich gleichzeitig ein Gefühl des Auserwähltseins einstellt. »Jemand, der den ganzen Tag damit verbringt, nur Tofu und Quinoa-Kekse zu essen«, so Steven Bratman, der den Namen für diese Erkrankung prägte, »kann sich so heilig fühlen wie jemand, der sein ganzes Leben den Obdachlosen widmet.« Die Betroffenen sind oft untergewichtig, aber nicht magersüchtig. Typisch für das Krankheitsbild ist zudem ein ausgeprägtes »Sendungsbewusstsein« mit quasi missionarischem Eifer.“ Ähnlich wie Konvertiten oder religiös Erleuchtete sehen Orthoretiker sich dazu berufen, Ungläubige auf den rechten Pfad zu führen. Wer sich dem widersetzt, bekommt es ganz schnell mit dem heiligen Zorn intoleranter Eiferer zu tun. Von religiösen Fanatikern unterscheidet sie dann nicht mehr das Wie, sondern nur noch das Was.

Openscience

gesundheit,der-neue-glaubeder-neue-glaube

Sueddeutsche- Gesundheit

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