September 10, 2023

Er blickt nach Rieke Mistelfink,
Ein Mädel sauber, stramm und flink.
Sie reinigt grad den Ziegenstall;
Und Friede waltet überall.
aus: Wilhelm Busch, Balduin Bählamm

Ja, früher war die Welt noch ökologisch und natürlich. Dann folgten Schreckenszeiten. Die Älteren aus der Generation 60 Plus werden sich vielleicht daran erinnern, als das Essen- als man es nach den Hungerjahren wieder hatte- vor allem Genuss bereitete. In den Kaufläden der 1960er Jahre gab es wieder alles, was das Herz begehrte, und Adelsprädikate wie cholesterinreduziert, fettarm oder ballaststoffreich waren weithin unbekannt. Dann haben sich Ende der 1970er Jahre besorgte Wissenschaftler der Gefahren angenommen, die tückisch versteckt im täglich Brot lauern. Unter Eiweißen, Fetten und Kohlehydraten konnten sich die meisten noch etwas vorstellen, aber wer hätte geahnt, dass das, was einen da so einladend vom Teller anlachte, durchseucht war von Transfetten, Acrylamiden, Isoflavonen, Polysacchariden, Carotinoiden und anderen, genauso angsterregenden Inhaltsstoffen. Wer sich angesichts des neuen Nahrungsangebots bereits im Schlaraffenland wähnte, wurde also jäh aus seinen Träumen gerissen. Essen hatte seine Unschuld verloren, denn der Nutritionismus, dem sich viele selbsternannte Experten verschrieben hatten, redete den Menschen ungefragt ins Essen.

Nahrung ist mehr als die Summe der Nährstoffe
Nutritionismus bedeutet: Menschen beurteilen ihre Nahrung vor allem hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe. Milch wird so zu Kalzium und Fisch ist gleichbedeutend mit Omega-3-Fettsäuren – unser Essen also auf die Summe seiner Nährstoffe reduziert. Basierend auf dem Nährstoffgehalt spielen Empfehlungen für eine vollwertige, gesunde Ernährung seitdem ein munteres Bäumchen-wechsel-dich-Spiel. Doch damit gaben sich die Sezierer nicht zufrieden. Diesen Einzelteile wurde auch jeweils eine Wirkung zugeschrieben und die Nahrungsmittel, in denen sie enthalten waren, wurden daher in gesund oder ungesund eingeteilt. Es wurden Weisheiten verkündet, die keinerlei Prüfung standhielten, etwa dass Brokkoli Tumore verhindere, Algen dem Haarausfall entgegenwirke und Olivenöl aus einem bestimmten kretischen Hain die Herzkranzgefäße reinige. (Quelle; Ernährungsmedizin)
Womöglich erweist man seiner Gesundheit aber einen größeren Dienst, wenn man auf die soziale Bedeutung des Essens achtet und weniger auf die Nährwerttabellen. Vielleicht können wir da etwas von unseren romanischen Nachbarn lernen, bei denen das ausgelassene, genussvolle Essen im Kreise der Familie oder von Freunden noch immer eine der Hauptfreuden des Lebens darstellt. Es scheint am gemeinsamen Mahl zu liegen, weswegen etwa französische Herzen und Adern weit weniger strapaziert sind als die ihrer Nachbarvölker. Dort wird das Essen nicht eingenommen, es wird vielmehr zelebriert. Einem Ausländer, der bei Tisch eine Anekdote über die Herkunft eines bekannten Gerichts oder über einen Wein zum Besten zu geben weiß, fliegen alle Herzen zu. Integration à la française!

Die Frage der tierischen Nahrung
Es ist daher wichtig, gemeinsam am Tisch zu sitzen und Speisefolgen zu bewundern, fröhlich und ausgelassen zu sein und das Leben zu genießen. Hierzulande wird vereinsamten Menschen mit verkalkten Gefäßen gebetsmühlenhaft eine »mediterrane Ernährung« ans Herz gelegt, eine Erfindung amerikanischer Ärzte. Wer sich dann verdrossen ein paar Löffel kaltgepresstes Olivenöl einflößt, der wird davon allein kaum einen großen gesundheitlichen Nutzen haben. Olivenöl ist ja etwas Wunderbares, aber in einer großen Paella gemeinsam mit Freunden genossen. Dazu Weißbrot und ein blauer Spätburgunder von der Mosel.
In diesen Kontext gehört auch die Überzeugung, dass Fleischnahrung ungesund sei. Daher wird seit Jahren zu einem wahrem Kreuzzug gegen tierische Nahrungsmittel aufgerufen. Kein Apothekenblatt und keine Frauenzeitschrift, die nicht ausnahmslos „gesunde“, d.h. vegetarische Rezepte anpreist. Sicher ist es vernünftig, wenn man als Büromensch leichte Kost zu sich nimmt und nicht futtert wie ein Holzfäller. Zweifellos ist unser Fleischkonsum maßlos übertrieben und sollte aus ethischen Gründen reduziert werden. Doch wer Seitenwürste zuzelt statt Weißwürste mit süßem Senf, dem ist noch lange nicht ein langes, gesundes Leben verheißen. Offenbar stellt der Fleischverzehr ein weit geringeres Gesundheitsrisiko dar als immer wieder behauptet und die Überzeugung, Todesfälle oder Krankheiten ließen sich durch Verzicht verringern, scheint auf Wunschdenken zu beruhen („In allen Szenarien war die Beleglage für diese Risikoverringerung schwach oder sehr schwach.“).(Quelle:mdr. Gesundheitsrisiken durch Fleischverzehr)

Die moralische Position der Vegetarier und Veganer
Eine andere, ethische Frage ist gleichwohl wichtiger: Kann man es überhaupt noch verantworten kann, tierische Produkte zu sich zu nehmen, wenn man an die Auswüchse der Tierhaltung denkt? Dabei wird von einigen ein missionierender Eifer an den Tag gelegt, den man bei Vertretern anderer Ernährungslehren kaum findet. Ähnlich wie religiöse Eiferer ihre Mitmenschen zu bekehren suchen, predigen radikale Verfechter der reinen Lehre gerne anderen, wie schön die Welt sein könnte, wenn nur alle Ungläubigen sich zur wahren Ernährung bekehren und wie viel gesünder alle leben würden. Dabei zerfällt auch diese Weltanschauung in Fraktionen, die oft einander nicht besonders grün sind. Je gottgefälliger ein Anhänger i(s)st, desto mehr Bewunderung und Respekt kann er von seinen Mitmenschen einfordern. Deshalb verachten etwa die „moralischen Vegetarier“ die bloßen „Gesundheitsvegetarier“, denn bei diesen steht nicht das Tierwohl und die Rettung der Welt im Vordergrund, sondern die egoistische Sorge um die eigene Gesundheit. Ähnlich liegen die Dinge im Verhältnis von Gesundheitsveganern und ethischen Veganern, die jedoch wieder ein einig Volk von Brüdern sind, wenn es um die Verachtung der Vegetarier jeder Couleur geht, weil diese etwa Honig zu sich nehmen. Da können Imker noch so wacker argumentieren, ohne die Pflege der Bienenvölker würden auch die Obstbäume der Veganer kaum Früchte tragen- die reine Lehre geht kein Jota von ihren Prinzipien ab. Noch sündhafter ist der Konsum von Milchprodukten, von Fleisch ganz zu schweigen. Im Angesicht dieses gemeinsamen Feindes, des unbekümmerten Carnivoren, schließen sich die Reihen, indem man ist bereit, die Waffen eine Zeitlang schweigen zu lassen. Das alles ist nicht sonderlich überraschend, denn so funktioniert die Gruppendynamik religiöser Sekten seit Jahrtausenden. (Vgl. Rothgerber H: Horizontal hostility among non-meat eaters. PL0S ONE 2014; 9: e96457) (Quelle: PubMed (englischsprachig)

Extreme Formen der Ernährung
Aber so wie im Mittelalter radikale christliche Sekten einander zu übertrumpfen versuchten, gibt es durchaus noch Steigerungsstufen. So gelten Veganer bei den noch radikaleren Frutariern als rückgratlose Schlappschwänze. Veganer essen bekanntlich Obst und Gemüse, Getreide und Nüsse. Für Frutarier ist all das Sünde, denn sie verzehren nur Fruchte, die der Baum freiwillig herabwirft. In ihren Augen sind Spargelstechen oder das Dreschen von Getreide ein barbarischer Verstoß gegen die Schöpfung selbst. Und wie die vergeistigten Speronisten auf die Katharer hinunterblickten, führt der konsequent eingeschlagene Weg zur Lichtnahrung, bei der auch das Fallobst gemieden wird. Diese „Ernährungs“weise tragt den klangvollen Namen Breatharianismus oder „Lichtfasten“. Ihre Vertreter behaupten, sie wurden sich seit dem Verzicht auf jegliche materielle Nahrung bester Gesundheit erfreuen. Dagegen erscheinen die heilige Angela von Foligno oder Katharina von Siena, die über Jahre keine andere Nahrung als täglich eine Hostie zu sich nahmen, wie maßlose Prasser. (Quelle: kathpedia)
Die Breatharianer sonnen in der Bewunderung derjenigen, welche noch nicht den Status der Erleuchtung erlangt haben und noch immer auf Sojawürstchen angewiesen sind. Und am Ende der extremen, ethisch konsequenten Haltung gönnt sich der Lichtköstler den Triumph, das eigene Licht auszuknipsen. Leider ist es oft genug dazu gekommen, dass arme Seelen solchen Scharlatanen aufgesessen sind. (Quelle; Tagesanzeiger. Lichtesser)

Extreme Lehren verlangen extreme Positionen
Hinter der veganen Welle scheint allerdings zuweilen mehr als nur das Tierwohl oder die Gesundheit zu stehen, sondern auch eine gewisse Intoleranz Andersdenkenden gegenüber. Die amerikanische Sozialpsychologin und vegane Aktivistin Melanie Joy erklärt, warum sie es für ihre Pflicht hält, andere Menschen ungefragt Ratschläge in Ernährungsfragen zu erteilen. Offenbar hat sie Probleme zu akzeptieren, dass Menschen in einer freien Gesellschaft auch frei entscheiden möchten, was sie essen. Die von ihr gegründete Organisation Beyond carnism hat sich zum Ziel gesetzt, durch Öffentlichkeitsarbeit („Erziehung und Aktivismus“) das Bewusstsein für den sogenannten Karnismus (Fleischkonsum) zu schärfen und ihn zu „transformieren“ mit dem Ziel, eine mitfühlende und gerechte Welt zu schaffen. (Quelle: wikipedia)
Auch der deutsch-türkischen Schriftstellerin Hilal Segin zufolge basiere ein ethisch begründeter Veganismus auf der Sorge um das Wohl und die Rechte der Tiere. Nachdem sie ihren Leserinnen überzeugt hat, dass es beim Veganismus nicht um Schönheit und Wellness geht, räumt sie mit einem weiteren Missverständnis auf. Es gehe nämlich nicht um Verzicht, sondern um den Gewinn, der darin liege, wenn wir unser Konsumverhalten radikal ändern, denn dies führe letztlich zu einem Mehr an Selbstbestimmung, an Autonomie. Diese Argumentation ist freilich bedenklich, weil Autonomie und Selbstbestimmung allein in dem Verhalten liegen, das von den Autorinnen vorgegeben wird. Laut Segin liegt der Gewinn darin, sich aus der Komplizenschaft mit dem System der Tierausbeutung auszuklinken und ein reines Gewissen zu entwickeln. Das klingt allerdings wie religiöse Erweckungslehre. Auch dort verstehen es die Erleuchteten trefflich, anderen Menschen ein schlechtes Gewissen einzuflößen, um sich selbst als Erlöser anzubieten. Ein Aspekt der veganen Lebensart besteht folglich darin, nicht nur fürs Tierwohl zu sorgen und gesund zu leben, sondern auf die Ungläubigen herabsehen zu können, die Zustand der Sünde verharren. Genuss kann auch darin liegen, anderen ihren Genuss verleiden. (Quelle: wikipedia)

Stolpersteine bei der ökologischen Landwirtschaft
Ein oft vernachlässigtes, aber großes Problem der veganen Ernährung liegt in der Produktionsweise biologischer Nahrung und in der Tierhaltung. Die ökologische Landwirtschaft ist im Gegensatz zum konventionellen Landbau auch auf Tierhaltung angewiesen, da jeder Acker Dünger benötigt. Der Stickstoff darin ist unabdingbar für die Entwicklung gesunder Pflanzen. Auf der Erde können nur so viele Menschen satt werden, wie Eiweiß in Form von Nahrungsmitteln vorhanden ist. Vom frühen Mittelalter (und mancherorts noch bis zum 18. Jahrhundert) wurde die Bodenfruchtbarkeit vor allem durch die Brache gewährleistet. Ein Drittel der Ackerfläche wurde ein Jahr lang sich selbst überlassen. Dort gab es folglich auch keine Ernte. Ohne Dünger braucht der Boden Zeit, um seine Nährstoffreserven aus der Verwitterung von Bodensubstanz und dem Abbau von Pflanzenresten wieder aufzubauen. Die Wende kam mit dem Fruchtwechsel, der durch verstärkte Viehhaltung ermöglicht wurde. Infolge des Einsatzes tierischen Düngers konnte die Nahrungsmittelproduktion erheblich gesteigert werden. Die Viehbestande wurden immer stärker erhöht, ihr Dung trug zur Versorgung mit Getreigende und Kartoffeln bei. Bis zur Erfindung des Kunstdüngers war die enge Verzahnung von Ackerbau und Viehzucht das Erfolgsrezept der europäischen Landwirtschaft. Mit dem Haber-Bosch-Verfahren 1913 konnte aus Luftstickstoff Ammoniak und mit diesem Dünger hergestellt werden. (Quelle: wikipedia)

Ökolandbau darf keinen Kunstdünger verwenden
Heute lebt bereits fast die Hälfte der Weltbevölkerung vom künstlich erzeugten Stickstoffdünger. Rein rechnerisch verdanken wir gut 40 Prozent unseres Körpereiweißes den Düngerfabriken. Da aber im Biolandbau die Ausbringung von Nitrat in Form von Kunstdünger unzulässig ist, ist die Viehhaltung so wichtig wie vor den Zeiten von Haber und Bosch. Rinder, Schweine und Hühner müssen wie früher den Nährstoffentzug durch das Wachstum der Nutzpflanzen ausgleichen. Eine Landwirtschaft, die auf Vieh verzichtet, aber gleichzeitig biologisch geführt werden soll, ist nur auf zwei Arten möglich: Wiedereinführung der Brache, also der mittelalterlichen Dreifelderwirtschaft oder Einsatz von Kompost aus Pflanzenabfällen und Grünschnitt. Beides erfordert zusätzliche Fläche, d.h. ein Drittel des Ackerlandes ist jeweils im Regenerationsmodus. Dies kann man zwar auch durch Gründungpflanzen wie Klee oder Luzerne erreichen, letztlich kommt dies aber einer Brache gleich, weil keine Ernte – außer Viehfutter – eingefahren werden kann. Wollte man also man die Dreifelderwirtschaft mit Brache wieder einführen, bräuchte man mindestens ein Drittel mehr an Ackerfläche, um die heutigen Produktionsmengen zu halten. Alle Bemühungen von König Friedrich I. und Kaiserin Maria Theresia, die Versorgung der Bevölkerung durch den Einsatz von Futterklee und Vieh zu verbessern, wären umsonst gewesen. Damals haben die Pioniere auf die Kreislaufwirtschaft mit viel Vieh gesetzt, um den unverzichtbaren Dünger zu erhalten.

Importierter Biodünger als Lösung?
Da der Kompost oftmals nicht ausreicht, müssen viele Biobetriebe doch auf tierischen Dünger zurückgreifen. Um dem vermeintlichen Teufelskreis der Nutzviehhaltung zu entgehen, kaufen manche Biobetriebe Guano zu, also Vogel- und Fledermausmist aus Lateinamerika, den Philippinen oder Madagaskar, um ihre Gemüsebeete zu düngen. Nimmt man allerdings die unwürdigen Arbeitsbedingungen auf den Guanoklippen in Peru unter die Lupe, dann bewegt sich Biowirtschaft sowohl ethisch als auch ökologisch auf einem schmalen Grat. Dazu kommt das Problem des Transports und der Umweltbelastungen, die damit verbunden sind. Vegetarismus und Ökolandbau sind demnach nicht so einfach miteinander zu vereinbaren, wie man es eigentlich erwarten könnte. Biovegetarier und -veganer profitieren nämlich oft unwissentlich von den Mehrerträgen aus dem ökologischen Anbau, der durch tierischen Dung ermöglicht wird, obwohl die Radikalen unter ihnen jede Form der Ausbeutung von Tieren- dazu gehört auch die reine Haltung ohne Schlachtung- ablehnen. Wenn also weder Kunstdünger noch Dung infrage kommen, wäre die Ernährung der derzeitigen Weltbevölkerung bei kompletter Umstellung auf Veganismus schlechterdings unmöglich- es sei denn, man hätte weltweit ein Drittel mehr an Ackerfläche zur Verfügung. Und auch das alte Argument, man müsse einfach die Weideflächen in Ackerland verwandeln, verfängt nicht. Dieses Land kommt aufgrund unzugänglicher Lagen und der ungeeigneten Böden als Ackerland nicht infrage.

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Über den Autor ANAKREON

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